Hufiseler mit eigenem Platz

Die Freude ist riesengross beim Hufeisenclub 86 SG. Am Samstag in einer Woche darf er in Niederuzwil einen eigenen Platz mit drei Spielfeldern in Betrieb nehmen.

Urs Nobel
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Vereinspräsident Hans Engler wirft probehalber auf der neuen Anlage die ersten Eisen. (Bild: Urs Nobel)

Vereinspräsident Hans Engler wirft probehalber auf der neuen Anlage die ersten Eisen. (Bild: Urs Nobel)

HUFEISENWERFEN. Immer in der Woche, in welcher die Uhren auf Sommerzeit gewechselt haben, starten auch die Hufiseler wieder in eine neue Saison. Im vergangenen Winter trafen sie sich aber doch des öftern, weil Frondienst angesagt war. Im Gebiet Hummel, direkt hinter der Bocciahalle in Niederuzwil, galt es, eine Anlage mit drei Spielfeldern herzurichten.

Wettkampftauglich

Den St. Galler Hufeisen-Werfern, die schon viele Jahre ihre Trainingsanlage beim Restaurant Eintracht in Niederuzwil haben, wurde von der Gemeinde – vorderhand für drei Jahre unentgeltlich – ein Platz zur Verfügung gestellt, der auch wettkampftauglich ist.

Ein erstes Turnier

Die Arbeiten sind mehrheitlich abgeschlossen, so dass der Abnahme durch den Verband und der Eröffnung am Samstag, 18. April, nichts mehr im Wege steht. Und nur eine Woche später, am 25. April, findet bereits das erste nationale Turnier auf den drei Spielfeldern statt: ein erstes Qualifikationsturnier hinsichtlich einer Beteiligung an der Schweizer Meisterschaft. Gleichzeitig dürfen die St. Galler aber auch für die Jubiläumsfeierlichkeiten «10 Jahre Schweizer Dachverband Hufeisen-Werfen» verantwortlich zeichnen.

Die Hufiseler bleiben zwar ihrem Stamm-Trainingsplatz beim Restaurant Eintracht treu, werden künftig aber auch auf der neuen Anlage trainieren. Vereinspräsident Hans Engler: «Auf nur einem Spielfeld müssen sich die Mitglieder oft gedulden, bis sie an der Reihe sind. Im Hummel bestehen dann keine Engpässe mehr.»

Möglichst viele Eisen werfen

Der Hufeisenclub 86 SG hat in seinen Reihen zwar die besten Frauen. Die Männer haben jedoch schweizweit im Vergleich mit der Konkurrenz Boden verloren. Dank der neuen Anlage hofft man, wieder einmal einen Schweizer Meister aus den eigenen Reihen stellen zu können.

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