Hubmann mit Doppelsieg am Toggenburger OL

OL. Rund je 1900 Orientierungsläuferinnen und -läufer starteten zu zwei nationalen Wettkämpfen im Toggenburg. Ein Rennen wurde direkt unterhalb der Churfirsten auf der Sellamatt ausgetragen, jenes vom zweiten Tag auf der neu aufgenommenen Karte der Säntisalp.

Urs Schönenberger
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OL. Rund je 1900 Orientierungsläuferinnen und -läufer starteten zu zwei nationalen Wettkämpfen im Toggenburg. Ein Rennen wurde direkt unterhalb der Churfirsten auf der Sellamatt ausgetragen, jenes vom zweiten Tag auf der neu aufgenommenen Karte der Säntisalp.

Vor atemberaubender Kulisse konnte Lokalmatador Daniel Hubmann seiner Favoritenrolle an beiden Tagen gerecht werden. Er siegte sowohl über die Mitteldistanz als auch im Langdistanzrennen. Die übrigen Podestränge holten sich die Brüder Matthias und Andreas Kyburz (beide aus Möhlin). Nach dem zweiten Rennen durften Andreas Rüedlinger und Fabian Hertner (beide aus Winterthur) zu Hubmann aufs Podest steigen. «Es ist schön, an einem Lauf zu siegen, der von meinem Verein organisiert wurde», freute sich Daniel Hubmann nach den Rennen. Er habe schon im Vorfeld gewusst, dass er physisch in guter Form sei und habe diese zusammen mit der kartentechnischen Leistung in ein starkes Rennen umsetzen können. «Einen Heimvorteil hatte ich aber nicht», sagte der 31-Jährige. Er sei nicht öfter auf der Sellamatt gewesen als seine Konkurrenz. Und die Karte der Säntisalp sei an diesem Tag das erste Mal überhaupt verwendet worden. Seine Leistung sei im Hinblick auf die beiden Läufe des Weltcup-Finals, der Anfang Oktober in Liestal ausgetragen wird, ein positives Zeichen. Auch wenn Hubmann den Sieg in der Gesamtweltcup-Wertung dieses Jahres bereits mit Sicherheit innehat, möchte er an den beiden Wettkämpfen nochmals um die vorderen Ränge mitlaufen.

Um den Event für die rund 1900 gestarteten Orientierungsläufer möglich zu machen, waren gut 130 Helfer der OL Regio Wil im Einsatz. Laufleiter Clemens Hasler sprach nach dem Anlass von einer reibungslosen Organisation. «Die angereisten OL-Läufer konnten an zwei phantastischen Tagen zwei wahre OL-Perlen geniessen.» Das Toggenburg sei aus OL-technischer Sicht eine wahre Schatzgrube. Daher habe sich die OL Regio Wil als Ziel gesetzt, in dieser Region eine grössere OL-Veranstaltung zu ermöglichen und so auch Werbung für das Toggenburg zu machen. Dies sei hervorragend gelungen. «Wir schätzen, dass über 1000 Übernachtungen generiert wurden.»

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