«Hu ä Lotsch» statt Amen

WIL. Wenn künstliche Wimpern klimpern und seidene Locken frohlocken, goldene Posaunen raunen und silberne Lanzen tanzen, dann ist wieder Hofnarrenball. So war es denn am Freitagabend. Unter den 300 Narren, die sich im Stadtsaal trafen, weilte auch der Hofnarr 2013.

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WIL. Wenn künstliche Wimpern klimpern und seidene Locken frohlocken, goldene Posaunen raunen und silberne Lanzen tanzen, dann ist wieder Hofnarrenball. So war es denn am Freitagabend. Unter den 300 Narren, die sich im Stadtsaal trafen, weilte auch der Hofnarr 2013. Doch erst zu fortgeschrittener Stunde lüftete sich das Geheimnis um seine Person. Zuvor wurde getanzt und gegessen, über die Bullen gelacht und über die Gelenkigkeit der Schlangenfrau Nina Burri gestaunt. Dann kam der Moment: Pauken und Trompeten läuteten die Hofnarren-Weihe ein, das Prinzenpaar stellte sich fürstlich bereit, und die «Wiler Tüüfel» schwangen die «Suublotere». Schliesslich trat er vor, der Hofnarr 2013, getarnt im Piratenkostüm. Es war Stadtpfarrer Roman Giger. Unter tosendem Beifall erklärte er die Annahme der Wahl. Ursula Ammann

Weitere Bilder • www.wilerzeitung.ch