HSC Kreuzlingen beim Tabellenzweiten chancenlos

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Handball Das Wunder von Nottwil bleibt aus. Die Kreuzlinger NLA-Frauen unterlagen beim Tabellenzweiten Spono Eagles erwartungsgemäss klar mit 17:34 (7:15).

Nach einem vielversprechenden Start (3:3 nach rund neun Minuten) fielen die Kreuzlingerinnen wieder in ihr bekanntes Muster. Vier technische Fehler oder Ballverluste des HSCK in Serie nützte der Tabellenzweite konsequent zur 7:3-Führung aus. Die wellenförmige Formkurve setzt sich danach fort. Zuerst mit einem Hoch konnten die Aussenseiterinnen doch zwischenzeitlich auf 7:10 verkürzen. Danach legten sie allerdings wieder eine schöpferische Pause in der Offensive ein. In den letzten zehn Minuten vor der Pause gelang ihnen kein weiterer Treffer mehr, weshalb sich der Tabellenzweite doch noch eine komfortable 15:7-Führung herausspielen konnte. Alleine in den letzten fünf Minuten vor der Pause unterliefen den Thurgauerinnen je vier Fehlwürfe und technische Fehler.

Schadensbegrenzung angesagt

Die Weichen waren damit bereits gestellt, umso mehr als die Luzernerinnen auch nach dem Wiederanpfiff loslegten wie die Feuerwehr. Mit 7:1 entschieden sie die ersten zehn Minuten der zweiten Hälfte für sich. In den verbleibenden 20 Minuten ging es für die Kreuzlingerinnen nur noch darum, die Niederlage in annehmbaren Grenzen zu halten. Nach dem 22:8 (42.) konnte der HSCK die Partie ausgeglichener gestalten. An der deutlichen 17:34-Niederlage änderte dies allerdings nichts.

Basel kommt unter die Räder

Noch brutaler kamen zwei andere Abstiegsrunden-Teilnehmer unter die Räder. Der Tabellenletzte ATV/KV Basel unterlag in Zug (3.) gleich mit einer Differenz von 32 Toren, und Yellow Winterthur blieb beim 25:40 bei Leader Brühl St. Gallen ebenso chancenlos.

Heimspiel gegen Thun

Am 21. und letzten Spieltag der Hauptrunde in der Nationalliga A empfangen die Kreuzlinger Handballerinnen am kommenden Samstag um 18 Uhr den Tabellenvierten aus Thun. An die Bernerinnen hat die Mannschaft von Trainer Gabor Fülöp gute Erinnerungen. Ende Januar bezwangen die Thurgauerinnen den Europacup-Teilnehmer in eigener Halle völlig überraschend mit 23:22. Ein erneuter Erfolg des HSC Kreuzlingen wäre im Hinblick auf die Abstiegsrunde überaus wertvoll. (mru)