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HOSENRUCK: Die Wunde im Dorf

Der Bau von zwei Unterflurcontainern ist unterbrochen worden. Das vom Gemeinderat erarbeitete Gesamtkonzept für die Standorte muss zuerst bewilligt werden. Bis dahin ruhen die Bauarbeiten.
Sabrina Bächi
Die Unterflurcontainer an der Hauptstrasse in Hosenruck. Der Bau wurde sistiert, seither steht alles auf der Baustelle still. (Bild: Reto Martin)

Die Unterflurcontainer an der Hauptstrasse in Hosenruck. Der Bau wurde sistiert, seither steht alles auf der Baustelle still. (Bild: Reto Martin)

Anfang Dezember sind die Bagger aufgefahren. Ein Loch wurde ausgehoben, die neuen Unterflurcontainer bereits hineingestellt. Doch dann: Die Bauarbeiter ziehen unverrichteter Dinge wieder ab. Was bleibt, ist eine Baustelle direkt an der Hauptstrasse. Eine offene Wunde im Dorf.

Einen Baustopp soll es gegeben haben, so munkelt man im Dorf. Spekulationen über eine fehlende Baueingabe oder Bewilligung machten die Runde. Den Bewohnern von Hosenruck blieben Fragen, aber keine Antworten. Aus aktuellem Anlass verkleidete sich sogar ein Geschwisterpaar für die Fasnacht als Unterflurcontainer und spielte damit auf das Unverständnis der Einwohner von Hosenruck an. Alles halb so schlimm, beschwichtigt Gemeindepräsident Martin Imboden. «Es wurde kein Baustopp verhängt, der Bau wurde unterbrochen.» Das Baugesuchsverfahren für die zwei Unterflurcontainer in Hosenruck sei ordentlich durchgeführt worden, die Einwohner habe man im Gemeindeblatt Ende Juli informiert. Einen Haken hat der Bau dann aber doch. Das Gesamtkonzept für die Standorte aller geplanten 14 Container, sieben davon als Unterflurcontainer, wurde erst am 26. Januar öffentlich aufgelegt. Einsprachen könnten einzelne Standorte gefährden. So auch die halb fertig gebauten Unterflurcontainer in Hosenruck.

Probleme mit Leitungen führten zu Verzögerung

Mit der Unterbrechung ging der Gemeinderat dann doch auf Nummer sicher. Zudem seien beim Bau unvorhergesehene Probleme mit Gewässer, Leitungen und dem Belag aufgetaucht. Dies führte zu Verzögerungen, denn die Probleme müssen auch mit dem Grundeigentümer geklärt werden. «Die Verzögerungen führten dazu, dass sich der Gemeinderat entschloss, mit dem Weiterbau abzuwarten, da das Gesamtkonzept Kehrichtentsorgung mittlerweile bereit zur Auflage war», sagt Imboden.

Bis gestern konnten noch Einsprachen gegen das vom Gemeinderat erarbeitete Konzept erhoben werden. Bis Ende der Woche wird noch auf allfällige Einsprachen gewartet, die auf dem Postweg kommen. Ob bisher Einsprachen eingegangen sind, darüber gibt der Gemeindepräsident keine Auskunft.

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