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Hohe Leistungsbereitschaft unbelohnt

Der FC Bazenheid muss sich keine Gedanken mehr darüber machen, welchen Gegner er sich in der Cup-Hauptrunde im September wünschen würde. Die Alttoggenburger schieden in der ersten Runde der Qualifikation der 2. Liga inter aus.
Urs Nobel

BAZENHEID/WINTERTHUR. Das Spielblatt des Journalisten war bei den zahlreich anwesenden Bazenheider-Fans heiss begehrt. Die Toggenburger präsentierten sich personell im Vergleich zur vergangenen Saison komplett umgekrempelt und so galt es, die Neuen zuerst einmal kennenzulernen. Schnell waren die «Lieblinge» erkoren. Eindruck machten von Beginn weg Andrin Holenstein auf der linken Seite und Fabian Marjakaj auf der rechten Seite im Mittelfeld.

Gefährliche Standards

Auch Dominic Imhof, der Bruder des Ex-St. Gallers Daniel, demonstrierte, dass er seiner neuen Mannschaft weiterhelfen kann. Imhof schlug gefährliche Freistösse und war auch für die Eckbälle verantwortlich. Mit etwas mehr Glück nach Standard-Situationen hätte der FC Bazenheid nach der ersten Halbzeit deutlich führen müssen. Weil sich jedoch die nominell aufgeführten Stürmer zahnlos zeigten und die Verteidigung – inklusive defensiver Ausrichtung im Mittelfeld – noch Abstimmungsprobleme bekundete, führte entgegen dem Spielverlauf Gastgeber Töss mit 2:1.

Flic-Flac-Salto rückwärts

Der FC Bazenheid startete animiert in die Partie. Es war offensichtlich, dass das Team erstmals erfolgreich von diesem Platz gehen wollte. Die beiden Aussenläufer kamen in der Anfangsphase schnell zu guten Abschlussmöglichkeiten. Es dauerte aber bis zur zwölften Minute, ehe Holenstein von einem Missverständnis zwischen einem gegnerischen Verteidiger und seinem Torhüter profitieren konnte. Der Neuzuzug vom FC Henau feierte den ersten Treffer für sein neues Team mit einem Flic-Flac-Salto rückwärts.

Nur wenig später demonstrierte Töss seine Effizienz. Baskapan nutzte seine Freiheiten und liess Bresci keine Chance. Der zweite Treffer für die Gastgeber war eine Kopie des ersten Tores.

In der 50. Minute verlangten die Spieler des FC Bazenheid vehement einen Penalty, als Marjakaj nach einem Zweikampf im Strafraum zu Boden ging. Ein solcher wurde den Toggenburgern sechs Minuten später zugesprochen. Schneider verwertete den Strafstoss souverän.

Erneut zu weit weg vom Gegner

Die Hoffnung auf eine Verlängerung wurde in der 78. Minute im Keim erstickt. Diesmal liess die Bazenheider Defensive Mutlu zu viel Raum, so dass er sein Team mit einem herrlichen Volley den Siegtreffer bescheren konnte.

Der FC Bazenheid brachte somit einmal mehr nichts Zählbares aus Töss nach Hause. Die Mannschaft bereitete mit seinem Engagement aber trotzdem Freude und dürfte in der nächsten Saison in 2. Liga eine bereichernde Rolle spielen.

FC Töss – FC Bazenheid 3:2 (2:1) Reitplatz - 80 Zuschauer - Sr. Höpli Tore: 12. Holenstein 0:1, 15. Baskapan 1:1, 35. Züblin 2:1, 56. Schneider (Penalty) 2:2, 78. Mutlu 3:2. FC Töss: Popp; Selladurai, Murina, Solomun-Egg, Kastrati; Y. Kutlu, Acciarito, Mutlu; Baskapan (93. Leitgeb), Züblin (90. Begic). FC Bazenheid: Bresci; Brunner, Seiler (46. Schneider), Schrepfer, Baumann; Majakai (68. Krasniqi), Studer, Imhof, Holenstein; Lauchenauer, Cakir. Verwarnungen: 44. Kutlu (Foul), 56. Baskapan (reklamieren), 60. Solomun-Egg (Foul), 78. Selladurai (Foul), 83. Selladurai (gelb/rot Foul), 91. Schneider (reklamieren), 92. Schrepfer (Foul). Bemerkungen: Bazenheid ohne Illcitay, Foti (beide verletzt), sowie acht Spielern in den Ferien.

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