Hof zu Wil: Durchdachte und gute Ideen sind gefragt

Der Hof zu Wil steht vor der dritten Sanierungsetappe. Zurzeit werde mit Hochdruck am Detailprojekt gearbeitet, wie an der Stiftungsversammlung vom Dienstagabend informiert wurde.

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Architekt Thomas K. Keller informiert an der Stiftungsversammlung über den Stand der Planung. (Bild: Christoph Heer)

Architekt Thomas K. Keller informiert an der Stiftungsversammlung über den Stand der Planung. (Bild: Christoph Heer)

«Schön, dass Sie auch dieses Jahr mit ihrer Anwesenheit wieder Interesse und Engagement für den Hof zu Wil zeigen. Zusammen stehen wir ein für unser Wahrzeichen, für eines unserer wertvollsten Kulturgüter, das weit über die Region hinaus erstrahlt und unseren Hof, der doch schon ein stattliches Alter erreicht hat.» Stiftungspräsidentin Susanne Hartmann konnte am Dienstagabend im Ulrich Rösch-Saal rund 50 Freunde der Stiftung Hof zu Wil begrüssen.

Die Präsidentin informierte über Änderungen im Stiftungsrat. «Für den verstorbenen Thomas Bühler konnte in Roger Hollenstein ein kompetenter Nachfolger gefunden werden. Zudem konnten wir auch die Vertretung der katholischen Kirchgemeinde innerhalb des Stiftungsrates wieder besetzen. Thomas Feller ersetzt Marco Gehrig, der zwei Jahre lang das Ressort Finanzen geleitet hat.»

Arbeitsgruppen eingesetzt

Susanne Hartmann wies zudem darauf hin, dass die Planung für die dritte Bauetappe in die finale Phase geht. «Mit grossen Schritten geht es voran. Das Vorprojekt konnte planmässig abgeschlossen werden. Nun sind wir mit Hochdruck am Detailprojekt. In verschiedenen Arbeitsgruppen wird an diversen Themen gearbeitet», informierte die Präsidentin. Seitens des Architektenteams war Thomas K. Keller anwesend und informierte aus erster Hand, wie weit die Planungen sind. «Wir sind überzeugt, durchdachte und gute Ideen zu verwirklichen. Auch die Denkmalpflege ist bis jetzt äusserst zufrieden mit den bis anhin noch wagen Sanierungsplänen», sagte Susanne Hartmann weiter.

Architekt Thomas K. Keller hob die wichtige Phase hervor, in der man sich aktuell befindet.

«Das Detailprojekt steckt noch in der Findungsphase, da geht es unter anderem auch um viel Geld. Nach unzähligen Spaziergängen durch die Räume des Hofes eruieren wir nun, was wir wo machen können. Definitiv gibt es aber noch nicht viel dazu zu sagen. Zusammen mit einem Restaurator machen wir wichtige Abklärungen; Raum für Raum, und bauen so bestmögliche Konzepte auf.»

Wie weit der Hof in sein Inneres renoviert werden soll, wird sich zeigen. Daraus wird dann auch der Kostenvoranschlag resultieren, der von den Wiler Stimmberechtigten genehmigt werden muss.

Die Baukommission, der Stiftungsrat, die Freunde des Hofs zu Wil, und weitere Involvierte wollen alles daran setzen, dass der Hof auch in Zukunft eines der Bijous in der Region bleiben wird – auch dank der Gastronomie.