Höhere Steuereinnahmen gegenüber dem Vorjahr für Zuzwil

Die Gemeinde vermeldet Mehrerträge sowohl bei den Steuern natürlicher Personen als auch bei den Grundstückgewinnsteuern.

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Gerechnet hat die Gemeide mit einem Zuwachs von 2,5 Prozent bei den Mehreinahmen, das Ergebnis sind nun 3,5 Prozent. (Bild: Gaetan Bally/Keystone)

Gerechnet hat die Gemeide mit einem Zuwachs von 2,5 Prozent bei den Mehreinahmen, das Ergebnis sind nun 3,5 Prozent. (Bild: Gaetan Bally/Keystone)

Wie die Gemeinde Zuzwil mitteilt, betragen die Mehreinnahmen der Steuerabrechnung 2018 gegenüber dem effektiven Abschluss 2017 rund 420 000 Franken. Ein Vergleich zwischen dem Budget und der Rechnung 2018 zeigt, dass die Differenz bei rund 1,88 Millionen Franken liegt. Bei den Einkommens- und Vermögenssteuern wurde im Budget 2018 mit einem Zuwachs der einfachen Steuer von 2,5 Prozent gerechnet. Das Ergebnis wurde mit einem Zuwachs von 3,5 Prozent übertroffen. Dieser Zuwachs trage massgeblich zum besseren Ergebnis bei, schreibt die Gemeinde.

Im Zusammenhang mit der Steuerfussreduktion von 95 auf 92 Prozent wurde eine Abgrenzung von 324 000 Franken verbucht. Diese wird in den Erfolgsrechnungen der Jahre 2019 und 2020 wieder aufgelöst. Die Anzahl der Handänderungen ist 2018 angestiegen. Aufgrund des hohen Ertrags an Grundstückgewinnsteuern müsse davon ausgegangen werden, dass die Immobilienpreise weiter steigen, schreibt die Gemeinde weiter.

Gegenüber dem Budget 800 000 Franken mehr eingenommen

Insgesamt wurden 109 Handänderungen, 17 mehr als im Vorjahr, registriert. Die Erträge aus den Grundstückgewinn- und den Handänderungssteuern sind um einiges höher ausgefallen. Gegenüber dem Budget wurden gut 800 000 Franken mehr eingenommen. Im Vergleich zum Vorjahr liegen die Erträge bei den Grundstückgewinnsteuern um rund 200 000 Franken tiefer.

Bei den Gewinn- und Kapitalsteuern der juristischen Personen ist ein leichter Rückgang zu verzeichnen. Gegenüber dem ausserordentlichen Vorjahresergebnis von rund 1,2 Millionen Franken wurden rund 150 000 Franken weniger eingenommen. Der Kanton ist für die Veranlagung und Rechnungsstellung verantwortlich und liefert den Gemeinden knapp 40 Prozent ab. (red)