«Hocked ane» für die Geselligkeit

Schon bald werden in «Pichilin Wilare» 46 selbstgefertigte Sitzgelegenheiten zu bestaunen sein: Die Idee dazu stammt von drei Exponentinnen der Frauengemeinschaft Bichwil, kreativ umgesetzt wird das Ganze am 18. sowie 25. April.

Christine Gregorin
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Die Initiantinnen von «Hocked ane»: Kerstin Schwarz, Pascale Brun und Karin Vollenweider (von links). (Bild: Christine Gregorin)

Die Initiantinnen von «Hocked ane»: Kerstin Schwarz, Pascale Brun und Karin Vollenweider (von links). (Bild: Christine Gregorin)

BICHWIL. «Jahrringe veranschaulichen den Begriff Alter und sind zugleich Teil eines Baumstammes. Aus dessen Holz können wiederum Hocker, Stühle oder Bänkli gefertigt werden, die allesamt für die an Bichwiler Festen erfahrungsgemäss ausgiebig gelebte Geselligkeit stehen», fasst Pascale Brun die Idee des Organisationskomitees zusammen. Kerstin Schwarz und Karin Vollenweider komplettieren das Trio der Verantwortlichen. Nach einer ersten Evaluationsphase haben die drei Vorstandsmitglieder der Frauengemeinschaft Bichwil das OK um Holzfachmann Hanspeter Wild der einheimischen Schreinerei Wildwood erweitern können. Er übt eine beratende Funktion aus, ist aber auch für die Mach- beziehungsweise Umsetzbarkeit besorgt.

Zwischen 10 und 16 Uhr

Am 18. und 25. April werden unter Anleitung der anwesenden Holzfachmänner 46 individuell gestaltete Sitzgelegenheiten entstehen, die Mehrheit davon in Form eines Bänklis. Stark angelehnt an die von Baumliebhaber Ernst Aeberli aus dem thurgauischen Homburg hergestellten Prototypen – er hat auch die Baumskulpturen an den Dorfeingängen kreiert –, soll der Finish am vorbereiteten Rohling gemeinsam mit der, dem oder den später besitzenden Designenden vollendet werden. Das dazu verwendete Holz stammt aus der näheren Umgebung.

Da auch die Geselligkeit eine zentrale Rolle spielt, wird eine Festwirtschaft geführt, wo neben fachsimpelnden Koryphäen selbst Hand Anlegende oder auch aussenstehende Schaulustige verköstigt werden. Für den sicheren Transport nach Hause sind zu guter Letzt die Mitglieder des Fassdaubenclubs Bichwil verantwortlich.

Wirkung ist garantiert

«Ohne die Kostenbeteiligung der Stiftung Dorfleben Bichwil wäre das Ganze schlicht nicht bezahlbar», betonen Pascale Brun, Kerstin Schwarz und Karin Vollenweider. In Erinnerung bleiben wird die Veranstaltung dank der drei ebenfalls durch die Stiftung gespendeten «Sitzbäume» aus Eichenholz: Plaziert bei der ehemaligen Bank, beim Lindenbach und beim neuen Kinderspielplatz bei der Kirche.

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