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Hochgiftig und invasiv

Der Kirschlorbeer (auch Lorbeerkirsche Prunus laurocerasus) stammt aus Asien und wird in hiesigen Gärten häufig als Hecken- oder Zierstrauch gepflanzt. Er ist ein winterharter Strauch von eineinhalb bis fünf Metern Höhe.

Der Kirschlorbeer (auch Lorbeerkirsche Prunus laurocerasus) stammt aus Asien und wird in hiesigen Gärten häufig als Hecken- oder Zierstrauch gepflanzt. Er ist ein winterharter Strauch von eineinhalb bis fünf Metern Höhe. Seine immergrünen, glänzenden Blätter gleichen den Blättern des Lorbeerstrauchs, sind jedoch viel grösser. Der Strauch bildet im Frühling weisse Blüten, aus denen im Herbst kirschenartige, im Reifestadium schwarze Früchte heranwachsen. Blätter, Holz und Blüten entwickeln bei der Verdauung Blausäure und führen zum Tod durch Herz- und Atemstillstand, nicht aber die gekochten Früchte. Durch Vogelfrass oder unsachgemässe Entsorgung von früchtetragenden Zweigen verbreitet sich die Pflanze auch ausserhalb von Hausgärten. Der Kirschlorbeer gehört zu den invasiven Neophyten, also nicht einheimischen, sich invasiv ausbreitenden Pflanzen und wird auf der schwarzen Liste der Eidgenössische Fachkommission für biologische Sicherheit EFBS geführt. Baumschulen führen sie dennoch im Angebot. (mhu)

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