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HINTERTHURGAU: Noch fünf Monate bis zum ersten Schuss

Die Vorbereitungen für die 70. Austragung des Thurgauer Kantonalschützenfestes im Sommer laufen auf Hochtouren. 5000 Schützinnen und Schützen haben sich für die Teilnahme bereits angemeldet.
OK-Präsident Bruno Lüscher mit der Olympiamedaillengewinnerin und Botschafterin des Thurgauer Kantonalschützenfestes 2018, Heidi Diethelm Gerber. (Bild: Peter Mesmer)

OK-Präsident Bruno Lüscher mit der Olympiamedaillengewinnerin und Botschafterin des Thurgauer Kantonalschützenfestes 2018, Heidi Diethelm Gerber. (Bild: Peter Mesmer)

Nach über 30 Jahren wird das Thurgauer Kantonalschützenfest wieder im «Tannzapfenland» durchgeführt. Im Gemeindezentrum Dreitannen in Sirnach werden die Fäden für das «TKSF 2018» zusammenlaufen. Geschossen wird an drei Wochenenden – vom 21. bis 24. Juni, 29. Juni bis 2. Juli und 6. bis 8. Juli – auf den Schiessplätzen in Aadorf, Braunau, Fischingen, Märwil, Münchwilen, Nollen-Hosenruck, Sirnach, Tobel und Wängi-Tuttwil.

Bei den beteiligten Schützenvereinen herrscht Vorfreude und im 45-köpfigen Organisationskomitee ist die Stimmung trotz intensiver Arbeitsbelastung gut. «Was meine Leute bereits geleistet haben und in den nächsten Wochen noch leisten werden, verdient höchsten Respekt», sagt OK-Präsident Bruno Lüscher. Der ehemalige Aadorfer Gemeindepräsident und Kantonsrat, in jungen Jahren selber ein begeisterter Pistolenschütze, ist stolz auf seine motivierte Crew. «Zurzeit finden beinahe im Tagesrhythmus kleinere und grössere Sitzungen in den diversen Ressorts statt. Das Gesamtkonzept steht seit Langem, jetzt gilt es aber noch, die Feinabstimmungen vorzunehmen. Das ist eine Sisyphusarbeit, denn nichts darf vergessen gehen.»

Image des Schiesssportes verbessern

Mit dem TKSF 2018 wollen die beteiligten Schützenvereine einerseits ihre Leistungsfähigkeit unter Beweis stellen und die landschaftlichen Schönheiten der Region Hinterthurgau über die Kantonsgrenze hinaus bekannt machen. Andererseits verfolgen sie aber auch das Ziel, den Schiesssport in ein gutes Licht zu rücken und das Verständnis für diese Sportart zu fördern. Dies im Wissen, dass in der Schweiz über 60000 Frauen und Männer in fast 2700 Vereinen aktiv sind. «Bis zu 7000 Schützinnen und Schützen möchten wir im Sommer willkommen heissen», sagt OK-Vizepräsident David Jenni, Verantwortlicher für den Schiessbetrieb und Infrastruktur. «Was den Anmeldungsstand betrifft, befinden wir uns auf Kurs. Wir können jetzt schon davon ausgehen, dass wir unsere ambitiöses Vorhaben erreichen werden.»

Das Thurgauer Kantonalschützenfest gilt als einer der grössten und wichtigsten Anlässe in der Ostschweiz. Es gelangt im Fünf-Jahres-Rhythmus zur Durchführung. Ab 21. Juni werden an drei Wochenenden Tausende von Schützinnen und Schützen aus allen Regionen der Schweiz dem Hinterthurgau die Ehre erweisen. Geschossen wird auf neun verschiedenen Schiessplätzen. Auf die Finanzen angesprochen, zieht OK-Präsident Bruno Lüscher auch im Sponsoringbereich eine positive Zwischenbilanz: «Wir sind vielerorts auf offene Ohren gestossen: Einmal mehr hat sich gezeigt, dass unsere Region überdurchschnittlich ‹schiessfreundlich› gestimmt ist. Das mag an der militärischen Tradition im Thurgau liegen, ganz bestimmt aber auch an der vorbildlichen Arbeit unserer Schützenvereine, besonders auch in der Nachwuchsförderung.»

Spitzenschützinnen als Zugpferde

Stolz ist Lüscher auf seine beiden Zugpferde: Mit Heidi Diethelm Gerber, Olympiamedaillengewinnerin von Rio, und Sandra Stark, amtierende Schweizer Meisterin über zehn Meter mit der Pistole, repräsentieren gleich zwei Spitzenschützinnen das TKSF 2018. Vor einigen Tagen hat das OK die Zusage erhalten, dass ein Bundesrat den Grossanlass besuchen wird.

Am 30. Juni, dem offiziellen Tag mit der Fahnenübergabe, wird auf dem Gemeindeplatz Aadorf ein Mitglied der Landesregierung mit dabei sein. Neben dem Feintuning in sämtlichen Bereichen müssen sich die Organisatoren in den nächsten Wochen hauptsächlich um die Koordination der Anmeldungen kümmern sowie die Akquisition des Gabentempels vorantreiben. (pd)

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