Herkunft des Berufs

«Früher gab es pro Dorf ein paar wenige Bauern, die einen Stier hielten. Alle benachbarten Landwirte, die ihre Kuh decken lassen wollten, brachten sie auf jene Höfe», erklärt Marco Müller. Dabei seien immer wieder Krankheiten übertragen worden.

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«Früher gab es pro Dorf ein paar wenige Bauern, die einen Stier hielten. Alle benachbarten Landwirte, die ihre Kuh decken lassen wollten, brachten sie auf jene Höfe», erklärt Marco Müller. Dabei seien immer wieder Krankheiten übertragen worden. Aus diesem Grund sei vor rund 50 Jahren der Beruf des Besamers entstanden. «Bei uns wird das Sperma auf Krankheiten und Erbfehler wie etwa Tuberkulose getestet, bevor es zum Einsatz kommt.» Bis ein Bulle zur Zucht eingesetzt werden kann, vergehen rund vier Jahre. Denn zunächst müssen die Jungtiere, die aus den ersten Besamungen herangewachsen sind, beurteilt und deren Daten ausgewertet werden. Diese Ergebnisse werden schliesslich in den Katalog aufgenommen, sofern Swissgenetics den Stier zur Zucht einsetzt. (stm)