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Herbstidylle statt Baggerlärm: Bauauftakt wurde kurzfristig abgesagt

Die Umgebung der reformierten Kirche in Degersheim strahlt herbstliche Ruhe aus. Dabei müssten längst die Bagger aufgefahren und die Vorbereitungen zum Bau der ersten Etappe der Neugestaltung getroffen sein.
Andrea Häusler
Der Baubeginn zur Neugestaltung des Kirchenareals soll erst Anfang nächsten Jahres erfolgen. (Bild: Andrea Häusler)

Der Baubeginn zur Neugestaltung des Kirchenareals soll erst Anfang nächsten Jahres erfolgen. (Bild: Andrea Häusler)

Der Spatenstich war auf den Sonntag, 23. September, datiert. Es sollte ein besonderer Anlass werden, zelebriert als gemeinsamer Aufbruch, an dem sich die Kirchbürgerinnen und -bürger aktiv beteiligen konnten. Daraus wurde nichts. Der angekündigte offizielle Bauauftakt wurde kurzfristig abgesagt. Ein alternatives Datum gibt es nicht.
Dass die Kirchenvorsteherschaft nur wenige Tage vor dem Publikumsevent die Reissleine zog, habe finanzielle Gründe, sagt deren Präsident Urs Meier-Zwingli auf Anfrage. Bei der Sichtung der eingegangenen Offerten sei deutlich geworden, dass die Kosten den an der Bürgerversammlung vom vergangenen April bewilligten Kredit übersteigen würden. Eine Mehrheit der Gemeindemitglieder hatte sich damals für die Aufwertung des Areals um die Kirche, das Kirchgemeinde- und Pfarrhaus ausgesprochen und für die drei Bauetappen einen Gesamtkredit von 359000 Franken gesprochen.

Am Spielplatz soll festgehalten werden

Meier-Zwingli betont, dass sich die drohende Kostenüberschreitung ausschliesslich auf das erste der drei Teilprojekte beziehe. Hier hätten vor allem Optimierungen beim Reformationsspielplatz und Anpassungen zur Einhaltung der Sicherheitsnormen die Kosten beeinflusst, sagt er und kommt auf das «Feuer» zu sprechen, das thematisch ins Projekt einfliessen soll. Als eine der finanziellen Knacknüsse hätten sich die Optimierungen im Bereich der Feuerstelle entpuppt. Nun ist Sparen angesagt. Wobei Urs Meier-Zwingli klar macht: «Am Reformationsspielplatz, einem Kernstück der geplanten Neugestaltung, wird definitiv festgehalten.» Ausser Frage steht für ihn ausserdem, dass mit den von der Kirchbürgerschaft bewilligten Mitteln auszukommen ist. Zu Finanzierung des einen oder anderen «Supplements» sollen in nächster Zeit Stiftungen und Organisationen zur Unterstützung angeschrieben werden.

Zwei Bauetappen in einem Aufwisch

Mit dem Ziel, die Vorstellungen und Wünsche mit den Baukosten in Einklang zu bringen, werden nun Gespräche geführt. Die damit einhergehende Verzögerung des Baubeginns ist für den Kirchenverwaltungsratspräsidenten kein Drama. «Statt in diesem Herbst werden die Bauarbeiten nun Anfang des nächsten Jahres aufgenommen», sagt er und ergänzt: «Dafür werden die erste und zweite Etappe nicht nacheinander, sondern gleichzeitig gebaut – wodurch wir trotz des späteren Bauauftakts im Zeitplan bleiben.»
Urs Meier-Zwingli räumt dazu ein: «Dieser war sportlich, das haben wir von Anbeginn weg gewusst.» Umso mehr, als sich die Kirchbehörde gleichzeitig mit der Suche nach einem Nachfolger für Pfarrer Bernard Huber und der Neubesetzung der Diakonstelle habe beschäftigen müssen.

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