HENAU: Kommt ein Mast geflogen

Mit einem Helikopter wurden gestern nachmittag die Masten für die Beleuchtung der drei neuen Spielfelder in der Sportanlage Rüti montiert. Mit Unterstützung von Helfern am Boden leistete der Pilot in der Luft Präzisionsarbeit.

Urs Bänziger
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Der Helikopter hebt einen der Beleuchtungsmasten in die Luft. (Bild: Urs Bänziger)

Der Helikopter hebt einen der Beleuchtungsmasten in die Luft. (Bild: Urs Bänziger)

HENAU. Wenn sie am Helikopter hängen, sehen sie so leicht und klein aus. Dabei wiegen die Beleuchtungsmasten für die drei neuen Spielfelder in der Sportanlage Rüti stolze 450 Kilo und sind 16 Meter hoch. 14 Masten sind gestern nachmittag über den Luftweg montiert worden.

Was für die Schaulustigen ein Spektakel war, ist für den Helipiloten Reto Müller tägliches Brot. «Ich fliege jede Woche Spezialtransporte», sagte er, nachdem er vom Flugplatz Sitterdorf herkommend in der Rüti gelandet war. Dann ging alles schnell: Einen Beleuchtungsmast nach dem anderen hob der Heli in die Luft und transportierte ihn an seinen Bestimmungsort.

Akribische Planung

Mit Unterstützung von Helfern am Boden und Anweisungen über Funk leistete der Pilot Präzisionsarbeit. Die Helfer brauchten die Masten nur noch in die Fundamente zu plazieren. Was so schnell ging und leicht aussah, dem ging eine akribische Planung voraus. Willi Hefel von der Heli Partner AG, dessen Firma mit der Montage beauftragt wurde, führte Regie. Er hat eine lange Erfahrung bei Helitransporten.

Schneller und kostengünstiger

Interessiert verfolgten auch Vertreter der Uzwiler Gemeindebehörde das Spektakel. Die Montage mit dem Heli gehe nicht nur schneller, sondern sei auch kostengünstiger, sagte Liegenschaftenverwalter Manfred Hollenstein. Über den Landweg hätten die Masten mit einem Kranwagen montiert werden müssen, was aufwendiger und wegen dessen Gewicht für den Unterbau der neuen Spielfelder schwierig gewesen wäre.

Helipilot Reto Müller und sein Mann am Boden, Willi Hefel von der Heli Partner AG. (Bilder: Urs Bänziger)

Helipilot Reto Müller und sein Mann am Boden, Willi Hefel von der Heli Partner AG. (Bilder: Urs Bänziger)