HENAU: Feuer und Flammen während der Fahrt

Ein Auto ist am Montagabend auf der Autobahn A1 vollständig ausgebrannt – wohl wegen eines technischen Defekts. Die Insassen kamen mit dem Schrecken davon.

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Viel Rauch auf der Autobahn A1 bei der Raststätte Thurau: Dieses Auto erlitt Totalschaden und war nicht mehr zu retten. (Bild: Kapo)

Viel Rauch auf der Autobahn A1 bei der Raststätte Thurau: Dieses Auto erlitt Totalschaden und war nicht mehr zu retten. (Bild: Kapo)

Vor dieser Situation fürchten sich viele. Passiert ist es am Montagabend kurz nach 19 Uhr auf der A1 in der Nähe der Raststätte Thurau in Fahrtrichtung Zürich: Auf der Autobahn fahrend stieg plötzlich Rauch aus dem Motorenraum des Autos auf. Auch Flammen waren zu sehen. Der Fahrer lenkte das Gefährt auf den Pannenstreifen und hielt es an. Die Insassen brachten sich in Sicherheit und verständigten die Rettungskräfte.

Diese waren zügig zur Stelle und bekämpften das Feuer. Neben 25 Mann der Feuerwehr Uzwil waren zwei Patrouillen der Kantonspolizei St. Gallen und zwei Personen des Unterhaltsdienstes auf Platz. «Die Ambulanz und ein Notarzt waren auf der Rückfahrt und hielten von sich aus an», sagt Gian Andrea Rezzoli, Sprecher der Kantonspolizei St. Gallen. Der rechte Fahrstreifen war vorübergehend gesperrt, der Verkehr musste auf der Überholspur passieren. Das Auto erlitt Totalschaden, der sich laut Angaben der Polizei auf rund 15000 Franken beläuft. Diese geht von einer technischen Ursache als Grund des Brandes aus. Verletzt wurde niemand. Ab 20.46 Uhr war der Autobahnabschnitt wieder normal befahrbar.

Auch wenn es reiner Zufall sein dürfte: In den vergangenen Monaten ist es auf jenem Autobahnabschnitt bei der Raststätte Thurau zu mehreren Unfällen gekommen. Im März krachte es genauso wie im vergangenen November, als sich an jener Stelle ein Auffahrunfall mit sieben Autos ereignet hatte.

Simon Dudle

simon.dudle@wilerzeitung.ch