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Vom Kulturvirus angesteckt: Helfende Hände zum siebten Geburtstag des Kulturpunkts

Am Informationsanlass des Kulturpunkt Flawils wurde, nach einem Rückblick auf die strukturelle Entwicklung in den vergangenen sieben Jahren, die Zukunft skizziert. Rund ein Dutzend Helfende konnten gewonnen werden.
Ananda Geissberger, Betriebsleiter und Präsident ad interim. (Bild: PD)

Ananda Geissberger, Betriebsleiter und Präsident ad interim. (Bild: PD)

Seit den Jahren der Gründung hat sich das Kulturlokal zu einem Ort von regionaler Bedeutung entwickelt. Wie vielfältig die dafür nötigen Aufgaben sind, zeigte Ananda Geissberger, Betriebsleiter und Vereinspräsident ad interim, in einer Präsentation. Mit den in den letzten Jahren realisierten Ausbauten erweitern sich auch die Möglichkeiten für das kulturelle Angebot. Angedacht sind Veranstaltungen wie Filmabende, Kurse oder Themen-Anlässe während der Woche. Für die Betreuung der neuen Projekte braucht es personelle Kapazitäten: Das ehrenamtlich arbeitende «Kern-» oder «Betriebsteam» muss erweitert werden.

Organisatorische Strukturen überarbeitet

Vorgestellt wurde mit einem Organigramm auch die organisatorische Seite des Kulturlokals. Als oberstes Organ amtiert die Mitgliederversammlung, unter dem Jahr vertreten durch den Vereinsvorstand. Bedingt durch den Hinschied von Präsident Roger Wallier sowie den Rückzug des Ehepaars Rita und Ralph Geissberger muss dieser an der Hauptversammlung im Frühling 2019 neu bestellt werden. Da beide auch in der Kerngruppe, die den Betrieb operativ leitet, aktiv tätig waren, wurden die betrieblichen Abläufe und Aufgaben unter die Lupe genommen und den veränderten Verhältnissen angepasst. Den Teilbereichen Betrieb, Marketing und Kommunikation, Programm, Facility Management, Finanzen sowie Helferorganisation stehen Verantwortliche vor, die als Kollektiv den Betrieb leiten und die Qualität sicherstellen.

Dass der Kulturpunkt ein vielseitiges, auf eine breite Basis abgestütztes Programm anbietet und sich breit abgestützt präsentiert, spiegelte sich in den zahlreich erschienenen Gästen. Welcher Aufwand im Hintergrund dafür jedoch geleistet wird, erstaunte dann doch viele. Und motivierte eine Anzahl, «Alle für Kultur» wortwörtlich zu nehmen. Spannendes erfuhren sie auch dazu, wie ein solches Programm mit Künstlern aus aller Welt zustande kommt. Kernstück dieser Vielseitigkeit ist die internationale Vernetzung mit Künstlern und deren Agenten. So pflegt der Programmverantwortliche, Ananda Geissberger, regelmässig Kontakt mit ihnen und besucht auch internationale Events und Messen.

Ein Prost auf das «Geburtstagskind»

Die durchwegs positiven Echos der Besucher bestärkten die Veranstalter in der Zuversicht, auf dem richtigen Weg zu sein. Zudem setzt das Jubiläum eine neue Marke in der Geschichte des Kulturpunkts. Angestossen wurde beim Geburtstags-Apéro auch auf das Engagement der Vielen, die das kulturelle Leben in der Region tatkräftig unterstützen sowie in Zukunft mitzutragen bereit sind. «Wer sich vom Kulturvirus nun angesteckt fühlt», schloss Geissberger seinen Vortrag, «darf ihn guten Gewissens an Freunde weitergeben. Denn es gibt immer wieder Aufgaben für Kulturengagierte». (pd)

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