Heimspiel für die eigenen Turner

Der Turnverein Bazenheid organisiert am 9./10. November mit OK-Präsident Roman Gmür an der Spitze, die Schweizer Meisterschaften der Männer im Geräteturnen.

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GERÄTETURNEN. Bereits zum drittenmal wagen sich die initiativen Bazenheider in Zusammenarbeit mit dem Schweizerischen Turnverband (STV) an den nationalen Grossanlass. Erwartet werden an den Schweizer Meisterschaften der Geräteturner in verschiedenen Kategorien über 200 Turner und eine mit 800 Zuschauern vollbesetzte Ifang-Halle. Die siebenköpfige Wettkampfleitung und 48 Richter sorgen für die korrekte sportliche Entscheidung. 200 Helfer kümmern sich um das perfekte Umfeld für alle Beteiligten. Das Budget beläuft sich denn auch auf nahezu 75 000 Franken.

Aktive Vereinsturner

Geräteturnen ist an der Basis besonders deshalb verwurzelt, weil die leistungsorientierten Sportler auch aktiv in den Vereinen mitturnen. Vor einem Jahr flogen 43jährige Senioren ebenso durch die Halle wie 1999 geborene Schüler. Die breite Athleten-Palette gehört zu den Vorzügen der Sportart. Im Vergleich zum olympischen Kunstturnen fällt neben Reck, Barren, Schaukelringen, Boden und Sprung einzig das Pauschenpferd weg.

Ein Hauptgrund, den Saisonhöhepunkt für die Geräteturner zu organisieren, liegt in der Förderung des eigenen Nachwuchses. Die Riege soll sich auch einmal, ohne weit reisen zu müssen, vor eigenem Publikum präsentieren können. 2012 in Wohlen waren mit Marcel Manser (1991), Michael Wild (1993) und Markus Züblin (1974) drei Bazenheider/Lütisburger dabei. Dazu kamen Turner des TV Salto Wattwil sowie aus Oberhelfenschwil.

Einzel und Mannschaft

Am ersten Wettkampftag werden die Einzelmedaillen vergeben, 24 Stunden später steht der spektakuläre Mannschaftsbewerb der Kantone im Mittelpunkt. «Im Geräteturnen fehlen zwar die aus den nationalen Medien bekannten Aushängeschilder, aber das Publikum bekommt attraktiven Turnsport zu sehen», ist Roman Gmür überzeugt.

Dass es sich um einen nationalen Anlass mit (über)regionalen Akzenten handelt, illustriert die Rangliste von 2012. Die Mannschaftsmedaillen (zwei Kategorien) gingen an Aarau, Uri, Zürich, Luzern/Obwalden/Nidwalden und Bern. Waadt (4./5.) verpasste das Podest zweimal knapp, St. Gallen (5.) und Thurgau (10.) kamen unter die Top Ten. Einzelmedaillen sicherten sich auch die Leader aus den Kantonen Jura, Solothurn und Freiburg.

Vertrag unterschrieben

Die Vereinbarung zwischen dem OK Bazenheid und dem STV ist nach der Bereinigung einzelner Punkte inzwischen unterschrieben, die nötigen Anpassungen wurden vorgenommen. «Unsere Vorbereitungen laufen bereits seit Wochen. Wir sind auf Kurs», kann Roman Gmür zufrieden feststellen. Die 2007 an der SM in der Ifang-Halle gesammelten Erfahrungen fliessen in die Vorbereitungen ein. Zumal einzelne OK-Mitglieder wie Benny Eppisser, Annemarie Rutz, Andrea Lüthi oder Kurt Holenstein schon damals dabei waren.

OK: Roman Gmür (Präsident), Andrea Lüthi (Vizepräsidentin/Sekretariat), Nina Bührer (Kassierin), Benny Eppisser (Rechnungsbüro), Rita Gmür (Festwirtschaft), Reto Heeb (Verpflegung), Kurt Holenstein (Sponsoring), Ida Hollenstein (Festwirtschaft), Roland Kaufmann (Bau), David Moser (Sicherheit/Verkehr), Wilma Priore (Personal), Annemarie Rutz (Festführer). – Maja Gloor/Reni Hutter (STV). (uhu.)

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