Hans Vijgenboom im «Rössli»

MAGDENAU. Zur Wiedereröffnung des Klosterhofs Rössli in Magdenau am 3. Dezember erwartet die Gäste nicht nur Kulinarisches, sondern auch Kulturelles.

Andrea Häusler
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Will mit regionaler Küche und regionaler Kunst punkten: Das «Rössli». (Bild: pd)

Will mit regionaler Küche und regionaler Kunst punkten: Das «Rössli». (Bild: pd)

Kulinarisches auf dem Teller – Kulturelles an den Wänden. So etwa liesse sich das Konzept zusammenfassen, mit dem Manuela Dudli ihre Gäste zur Wiedereröffnung des traditionellen Klosterhofs Rössli überraschen will. Für die Spezialitäten aus der Küche ist die neue Wirtin selber zuständig, für die künstlerische Ausstrahlung der historischen und nun sanft renovierten Räume der Flawiler Künstler Hans Vijgenboom. «Wie viele von euch wissen, ist mir das Kloster Magdenau seit meinen ersten künstlerischen Schritten mehr und mehr ans Herz gewachsen. Es gibt kaum eine Ansicht, die ich nicht gezeichnet habe», fasst er seine Motivation zusammen.

Von der Feder zum Spachtel

Hans Vijgenboom, 1947 in den Niederlanden geboren, lebt seit 1967 in der Schweiz und seit 1979 in Flawil. Während Bleistiftskizzen und Tuschzeichnungen alter Häuser und Dorfpartien aus Flawils Umgebung sein frühes regionales Schaffen geprägt hatten, zählen seit einigen Jahren Pinsel und Spachtel zu seinen bevorzugten Arbeitsgeräten. Neben Acrylfarbe verwendet er Materialien wie Sand, Rost, Jute, Gold oder Lavapaste und verhilft seinen Bildern damit zur Dreidimensionalität.

Zwei Ruhetage

Das Klosterhof Rössli in Magdenau ist ab dem 3. Dezember wieder regelmässig geöffnet. Ruhetage sind der Dienstag und Mittwoch.