Hang erneut abgerutscht

Der Hang zur Thur nahe der Schwarzenbacherbrücke befindet sich in Bewegung. Nun mussten Massnahmen zur Sicherung getroffen werden. Die Arbeiten sind weitgehend abgeschlossen.

Philipp Stutz
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Um weiteren Schäden vorzubeugen, wird das Thurbord mittels Holzkastenverbauung gesichert. (Bild: Felix Ambühler)

Um weiteren Schäden vorzubeugen, wird das Thurbord mittels Holzkastenverbauung gesichert. (Bild: Felix Ambühler)

SCHWARZENBACH. Der Hang zwischen Thur und Dunkelgässlistrasse – Zufahrtsstrasse zum Werkhof und zur Abwasserreinigungsanlage – bewegt sich. Naturkräfte entfalten sich. Im Juni vor zwei Jahren kam es neben der Dunkelgässlistrasse zu einem Hangrutsch, der mit relativ geringem Aufwand erledigt werden konnte.

Erneut kleinere Rutschungen

Anfang Juni dieses Jahres ergaben sich bei Niederschlägen erneut weitere kleinere Rutschungen. Diese legten die Versorgungsleitungen der Strassenbeleuchtung und der ARA teilweise frei. Um weiteren Schäden oder gar dem Ausfall der ARA vorzubeugen, wurde als Sofortmassnahme der Hang entlastet und ein kleiner Erdwall aufgeschüttet, um das Oberflächenwasser der Strasse umzuleiten.

Holzkastenverbauung

«Die Behebung des Schadens wurde mit der Wasserbauabteilung des Kantons besprochen», hält der Jonschwiler Gemeinderat auf Anfrage fest. Unterhalb der Abrutschstelle liegt ein horizontales, parallel zur Thur laufendes Felsband. Es sei festgelegt worden, ab diesem Felsband eine Holzkastenverbauung zu erstellen. Der Gemeinderat hat dafür einen Kredit von 18 000 Franken genehmigt. Die Arbeiten sind weitgehend abgeschlossen. «Das Thurbord befindet sich ständig in Bewegung», sagt Jonschwils Bauverwalter Felix Ambühler. Bei den Sanierungsarbeiten habe auch Rücksicht auf die Badenden in der Thur genommen und darauf geachtet werden müssen, dass kein Material ins Ufer hinunterstürzt.

Hoher Schaden im Jahr 2009

Bereits im Jahr 2009 musste bei einem Erdrutsch die stark befahrene Thurbrücke für den motorisierten Verkehr gesperrt werden. Die unerwartet heftigen Gewitter zeigten damals Folgen. Bei einem Erdrutsch stürzten Bäume um, touchierten und beschädigten das Brückengeländer. Vor sechs Jahren wurde an einem zweiten Regenwasserbecken gearbeitet. Wegen des heftigen Gewitters füllte sich die Baugrube mit Wasser. Der Schaden, den der Hangrutsch an der Schwarzenbacher Brücke verursacht hat, betrug über 200 000 Franken. Laut Ambühler sind bei der damaligen Sanierung ebenfalls Holzkastenverbauungen errichtet worden.