Handwerk in der Ausstellung, Produkt im Shop

Im Alpinen Museum der Schweiz in Bern öffnen sich am 18. Oktober die Türen für «Werkstatt Alpen – Von Macherinnen und Machern».

Zita Meienhofer
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Helen Moser, vom Alpinen Museum der Schweiz, und einer ihrer Mitarbeiter haben das Stickmotiv entworfen. (Bild: Zita Meienhofer)

Helen Moser, vom Alpinen Museum der Schweiz, und einer ihrer Mitarbeiter haben das Stickmotiv entworfen. (Bild: Zita Meienhofer)

Die Ausstellung stellt Menschen aus den Schweizer Alpen vor, die mit lokalen Materialien einzigartige Produkte herstellen. Sie zeigt, wie in einer digitalisierten und globalisierten Welt ein Produkt mit den Händen hergestellt wird. Wie viel Handarbeit noch im modernen Handwerk steckt. Das Museum verwandelt sich dazu während der Ausstellung in eine Werkstatt, in die verschiedene Handwerkerinnen und Handwerker aus dem Berggebiet einziehen. Die Handmaschinenstickerin aus St.Gallen wird zwar nicht in dieser Werkstatt tätig sein, in Bern können jedoch ihre Kunstwerke käuflich erworben werden – im Shop des Museums.

Auf dem Sujet des Taschentuchs ist eine Seilbahn dargestellt, darunter schwingt ein Skifahrer den Hang herunter. Hergestellt wurde das Nastuch auch noch als Produkt für das im kommenden Februar neu eröffnete «Fundbüro für Erinnerungen» im Untergeschoss des Museums. Das erste Fundbüro-Projekt startet zum Thema «Skifahren» und fragt: Wie haben die Schweizerinnen und Schweizer in den letzten hundert Jahren Skikultur gelebt? Welche persönlichen Geschichten und gesellschaftlichen Entwicklungen lassen sich anhand des Skifahrens nacherzählen?

Hinweis: Die Ausstellung im Alpinen Museum der Schweiz in Bern dauert vom 18. Oktober 2019 bis 27. September 2020. Informationen: www.alpinesmuseum.ch