HANDBALL: Noch zu wenig konstant

Das 2.-Liga-Damenteam des KTV Wil verlor gegen die SG Volketswil 24:33. Der deutliche Torabstand widerspiegelt die Stärkeverhältnisse nicht in jedem Fall.

Merken
Drucken
Teilen

Die ersten zehn Minuten des Spiels waren zugleich auch die besten. In der Verteidigung ging der Sechserblock von Beginn an hart und offensiv ran, wie das Trainer Rohner verlangte. Lediglich die schnellen Flügelspieler von Volketswil, die bereits früh in den Gegenstoss liefen, musste man noch in den Griff bekommen. Dies übernahmen die Rückraumspielerinnen aber ziemlich rasch. Grössere Probleme hatten die Wilerinnen im eigenen Angriff. Wegen etlicher technischer Fehler verloren sie den Ball oft zu schnell, was das Spiel unruhig machte. Das Halbzeitresultat von 10:12 für Volketswil widerspiegelte den bisherigen Spielverlauf.Die Verteidigung agierte zwar zufriedenstellend, doch im Angriff waren die Wilerinnen noch zu wenig konsequent.

Nach der Pause war dann aber nicht mehr der Angriff schuld. Die Defensive der Wilerinnen brach kurzzeitig völlig ein. Dies nutzte Volketswil aus und zog innerhalb kürzester Zeit auf zehn Tore Vorsprung davon. Das Spiel schien zu jenem Zeitpunkt bereits entschieden. Die Verteidigung zeigte sich jedoch wieder verbessert, und im Angriff wurden endlich die einfachen Tore verwandelt. Um dem Spiel doch noch eine Wende zu geben, fehlte in den letzten Minuten dann aber die Kraft. (pd)