Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

HANDBALL: Mit Tempohandball und bärenstarker Abwehr

Nach der unerwarteten Niederlage in Uster wollte sich der KTV Wil im 3. Liga-Direktduell gegen den HC Turbenthal rehabilitieren. Dies gelang mit einem souveränen 39:23-Sieg.

Allen Akteuren des KTV Wil war bewusst, dass sie gegen Turbenthal eine souveräne Leistung erbringen mussten, wollten sie weiterhin um die Tabellenspitze mitkämpfen. Zu Beginn der Partie merkte man jedoch einigen Wiler Spielern ihre Nervosität an. Im Angriff gab es zu Beginn ein paar «Hundertprozentige», die ihren Weg nicht ins gegnerische Tor fanden. Ganz im Gegenteil zur Defensive, dort gelang ein Start nach Mass. Eine sehr bewegliche 6:0 Abwehr stand sehr solide und gewährte dem Heimteam so gut wie kein Durchkommen. Wenn doch einmal ein Ball auf das Wiler Gehäuse flog, war es meist eine sichere Beute für den starken Goali Marco Butz.

In der Folge ebneten viele Gegenstosstore den Weg zu einem Achttore-Vorsprung (18:10) nach 30 Minuten. Wenn man bedenkt, dass mit Haftmittel gespielt wurde und Turbenthal im Hinspiel den Match bis zum Schluss ausgeglichen gestaltet hatte, war dies ein sehr deutliches Zeichen dafür, dass Wil die zwei Punkte um alles in der Welt mit nach Hause nehmen wollte.

In Halbzeit 2 ging es genauso weiter, wie die erste zu Ende ging. Tor um Tor wurde der Spielstand in die Höhe geschraubt und der Abstand vergrössert. Der Grundstein dieser klaren Überlegenheit war eindeutig die sehr disziplinierte Abwehrarbeit, die es in dieser Saison so noch nicht gegeben hatte. Geblockte Bälle dienten sogar als direkte Gegenstosspässe für die treffsicheren Wiler Flügelflitzer. Schöne Einzelaktionen vom noch sehr jungen Rückraumakteur Kyle Huber brachten das mitgereiste Wiler Publikum zusätzlich zum Staunen.

Mit viel Kampfgeist, Spielintelligenz und dem grossen Willen, diesen Match konsequent zu Ende zu spielen, stand am Ende der Partie mit dem KTV Wil der absolut verdiente Sieger fest. Die mitgereisten Fans kamen vollends auf ihre Kosten. Nun wartet eine Serie von fünf Heimspielen auf die Wiler, die mit der Leistung vom Wochenende noch immer davon träumen dürfen, wieder in die 2. Liga aufzusteigen und dort auch eine massgebende Rolle spielen zu können. (pd)

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.