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HANDBALL: Erfolg trotz Absenzen

Das Herren-3.-Liga-Team des KTV Wil gewinnt im Heimspiel gegen den HC Stammheim mit 24:22 und wahrt damit seine Aufstiegschancen.
Philipp Leppla
Die Wiler Spieler kamen anfänglich überhaupt nicht auf Touren. (Bild: Walter Brändle)

Die Wiler Spieler kamen anfänglich überhaupt nicht auf Touren. (Bild: Walter Brändle)

Philipp Leppla

sport@wilerzeitung.ch

Der KTV Wil musste aus diversen Gründen (Wintersport, Verletzungen oder sonstige Aktivitäten) auf mehrere Spieler verzichten. Das waren aber keine Ausreden für das, was die Zuschauer zu Beginn mit ansehen mussten. Ein komplett verschlafener Start in eine Partie, die seinesgleichen sucht. Es war eine der miserabelsten Mannschaftsleistungen in den ersten 15 Minuten, die der Handballclub KTV Wil in der Lindenhofhalle jemals präsentierte. 2:8 und 3:11 hiess es nach einer Viertelstunde. Eine clever und ruhig aufbauend spielende Stammheimer Mannschaft bescherte dem Heimteam diesen deutlichen Rückstand nach einer so kurzen Zeit.

Fassungslose Gesichter auf dem Feld wie auch auf den Zuschauerrängen machten sich breit. Würde sich die Mannschaft nun komplett hängen lassen? Zum Glück nicht. Nach dem Achttore-Rückstand ging der längst überfällige und ersehnte Ruck durch die Mannschaft. Niemand wollte sich mit so einer Klatsche in die Wiler Fastnacht verabschieden.

Mit grossem Kampf und dem Willen, ein Debakel doch noch abzuwenden, stemmte sich die gesamte Mannschaft gegen die drohende Niederlage. Immerhin konnte zur Halbzeit der Rückstand auf drei Tore reduziert werden (9:12).

In der zweiten Halbzeit kam auch endlich das Publikum auf seine Kosten und der offene Schlagabtausch, der bis kurz vor Schluss andauerte, war absolut nichts für schwache Nerven. Am Schluss resultierte ein sehr hart umkämpfter Arbeitssieg. Positiv ist der Einsatz der jungen Spieler Huber, Bischofberger und Rügge, welche sich vom Larifari-Spiel der Routiniers nie anstecken liessen. Der Partie haftet jedoch trotz des Sieges ein schaler Geschmack an. Doch unterdessen weiss auch der hinterste und letzte Spieler im Team, dass man so keine Aufstiegsgelüste haben darf.

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