Händy 4

D'Ostschwiz, ei grossi Telefonkabine. Jederzit, überall, au uf de Latrine, bisch virtuell debii mit modernsten Geräten auf dem ätherischen Markt der Banalitäten, bim Verstecke, Chatte und Sörfe – SMS-le wirsch no dörfe. E Hilf sinds scho, die SMS-e.

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D'Ostschwiz, ei grossi Telefonkabine.

Jederzit, überall, au uf de Latrine,

bisch virtuell debii mit modernsten Geräten

auf dem ätherischen Markt der Banalitäten,

bim Verstecke, Chatte und Sörfe –

SMS-le wirsch no dörfe.

E Hilf sinds scho, die SMS-e.

S'Alphabet gaht nöd vergässe,

und s'isch wie Morse vo Matrose:

Sprach i homöopathische Dose.

Wobii nöd nu die Dümmere

d'Sprach elend lönd verkümmere,

denn s'gnüegt e tüüfi IQ-Schwelle:

S'langet, wennt uf drüü chasch zele.

Me gseht wieder Kotelett bi de Manne.

Wems nöd wachset, de chläbeds ane.

Für den Mann von Welt schon fast ein Muss,

sits Händy git mit Chlettverschluss.

E Folg vo dem grosse Händyboom isch:

Me frögt nüme: «Wie gahts?»,

sonder nu no: «Wo bisch?»

de Gallestei