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«Habe immer daran geglaubt»

Die Schweizer Eishockey-Nationalmannschaft der Frauen gewinnt an den Olympischen Spielen die Bronzemedaille – auch dank vier Akteuren aus dem Grossraum Wil. Trainer René Kammerer hat seine Karriere beim EHC Uzwil lanciert.
Simon Dudle
Anja Stiefel Stürmerin der Schweizer Frauen- Eishockey-Nationalmannschaft (Bild: pd)

Anja Stiefel Stürmerin der Schweizer Frauen- Eishockey-Nationalmannschaft (Bild: pd)

REGION. Was für ein Tag für die Schweiz, was für ein Tag für die Region. Die Schweizer Eishockey-Nationalmannschaft der Frauen hat gestern bei den Olympischen Spielen in Sotschi dank dem 4:3-Erfolg gegen Schweden die Bronzemedaille gewonnen – und damit unserer Region gleich mehrfachen Grund zum Feiern beschert. Vier Protagonisten dieser Equipe kommen aus dem Einzugsgebiet der Wiler Zeitung. Allen voran René Kammerer, der Trainer dieser Mannschaft ist und sich seit 30 Jahren im Eishockeygeschäft bewegt. Der Produktionsmanager führt die Equipe bereits zum dritten Mal durch ein olympisches Turnier. Schon in Turin (2006) und Vancouver (2010) stand er an der Bande.

Rückblende: Beim EHC Uzwil durchlief Kammerer seinerzeit alle Junioren-Abteilungen und schaffte es als Aktiver bis in die damalige 1.-Liga-Mannschaft. Im Jahr 2000 wurde er bei den Habichten Assistenz-Trainer und startete seine Karriere als Frauen-Eishockey-Trainer. Zwei Jahre später stieg er bei der Frauen-Nati ein – zuerst als Assistent, 2004 nach dem Abstieg aus der A-Gruppe bei der WM in Halifax als Haupttrainer. Kurz nach dem gestrigen Spiel sagte er gegenüber der Wiler Zeitung: «Ich habe immer an den Gewinn einer Medaille geglaubt. Jetzt fühle ich mich entspannt und gut. Ich grüsse die Hockey-Ostschweiz.»

Kein Tor, aber Lob

Der Assistent von Kammerer heisst Michael Fischer und kommt aus St. Margarethen bei Münchwilen im Hinterthurgau. Der Projektmanager ist ebenfalls schon eine gefühlte Ewigkeit im Eishockey dabei. Genau wie für Kammerer sind es auch für ihn bereits die dritten Olympischen Spiele mit der Schweizer Frauen-Nationalmannschaft.

Eine Medaille gab es – natürlich – auch für Stürmerin Anja Stiefel aus Züberwangen. Sie erzielte gestern zwar keinen persönlichen Treffer, hat aber ebenfalls massgeblich zum guten Abschneiden der Schweizerinnen beigetragen. Darum gab es vom Trainer ein Lob. «Anja hat gegen Schweden eher defensive Aufgaben wahrgenommen und einen grossen Beitrag geleistet», sagte Kammerer. Mit 23 Jahren gehört Stiefel bereits zu den älteren Spielerinnen im Bronze-Team. Die Akteurin mit der Nummer 63 bezeichnet das Eishockey als ihr ein und alles. Die bronzene Auszeichnung von Sotschi ist ein nächster Lohn, nachdem schon an der WM 2012 eine Bronzemedaille resultiert hatte.

Noch eine Medaille für Uzwil

Nicht zu vergessen ist Beat Mösli, der als Materialwart ebenfalls seinen Teil zum Medaillengewinn der Schweizerinnen beigetragen hat. Der Uzwiler ist von Beruf Logistiker. • SPORT 19

Bronze-Jubel: Trainer René Kammerer aus Uzwil (rechts) und Assistent Michael Fischer aus St. Margarethen freuen sich über die Olympiamedaille. (Bild: ky/Laurent Gillieron)

Bronze-Jubel: Trainer René Kammerer aus Uzwil (rechts) und Assistent Michael Fischer aus St. Margarethen freuen sich über die Olympiamedaille. (Bild: ky/Laurent Gillieron)

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