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«Gut, fair, teuer und ineffizient»

Der HSG-Professor Tilmann Slembeck eröffnet am 8. November die Vorlesungsreihe zum Thema Gesundheitspolitik. Die Veranstaltungen werden von der Kantonsschule Wil in Zusammenarbeit mit dem Forum für Nachhaltigkeit organisiert.

Das Thema Gesundheit beschäftigt nicht nur aufgrund der immer weiter steigenden Krankenversicherungskosten. Auch das Thema Gesundheit am Arbeitsplatz oder die Prävention von Krankheiten beschäftigen die Gesellschaft. Es stellt sich die Frage, welche Lösungen die besten für die Zukunft sind. Zu dieser Thematik startet kommenden Dienstag die Universität St. Gallen ihre öffentliche Vorlesungsreihe «HSG in der Region». Während vier Wochen wird jeden Dienstagabend ein renommierter HSG-Professor zum Thema Gesundheitsökonomie referieren. Die Vorlesungen werden jeweils um 18.15 Uhr in der Aula der Kantonsschule Wil stattfinden. Anschliessend steht ein kleiner Apéro für vertiefende Diskussionen bereit.

Die erste Vorlesung am 8. November wird von Professor Tilman Slembeck zum Thema «Das Gesundheitswesen aus der Sicht eines Ökonomen» gehalten. Tilman Slembeck ist Professor für Volkswirtschaftslehre an der Universität St. Gallen und der Zürcher Hochschule für angewandte Wissenschaften in Winterthur. Er doktorierte an der HSG und beschäftigt sich hauptsächlich mit Gesundheits-, Bildungs- und Verkehrsökonomie sowie mit Wirtschafts- und Finanzpolitik.

Die Vorlesungen werden von der Kantonsschule Wil in Zusammenarbeit mit Wifona – Wiler Forum für Nachhaltigkeit – veranstaltet. Wifona stimmt damit auch auf ihr Forum im Mai 2012 zum Thema «Was ist nachhaltige Gesundheitsförderung und was ist eine nachhaltige Gesundheitspolitik» ein.

Herr Slembeck, wieso stellt das Thema Gesundheitsökonomie ein wichtiger Themenbereich für die Gesellschaft dar?

Tilmann Slembeck: Das Gesundheitswesen ist der grösste und am schnellsten wachsende Einzelsektor unserer Wirtschaft. Auch wenn man immer gesund bleibt, ist man durch die steigenden Krankenkassenprämien von dieser Entwicklung betroffen.

Welches ist Ihre Kernbotschaft, die Sie den Kantonsschülern und den externen Zuhörern mitgeben möchten?

Slembeck: Das Gesundheitswesen ist komplex, aber auch spannend. Für angehende Stimmbürgerinnen und Stimmbürger ist es lohnend, sich mit diesem Thema zu befassen, weil es auch künftig wichtige Entscheidungen zu treffen gibt.

Was würden Sie generell über den Zustand des Gesundheitswesens in der Schweiz sagen?

Slembeck: Unser Gesundheitswesen ist im internationalen Vergleich gut, fair, schnell, aber auch teuer und ineffizient.

Interview: pd

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