Guschti Brösmeli über Österreicher und «Reeböke»

FLAWIL. Heino Orbini ist Conférencier, Puppenspieler, Schauspieler und – er ist Guschti Brösmeli. Referenz genug, um ins Pfarreizentrum zu locken, wer irgendwie gehen oder fahren konnte. 45 Personen waren es schliesslich, die zum Beta-Nachmittag bzw.

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Guschti Brösmeli begeisterte mit Witz und Charme. (Bild: pd)

Guschti Brösmeli begeisterte mit Witz und Charme. (Bild: pd)

FLAWIL. Heino Orbini ist Conférencier, Puppenspieler, Schauspieler und – er ist Guschti Brösmeli. Referenz genug, um ins Pfarreizentrum zu locken, wer irgendwie gehen oder fahren konnte. 45 Personen waren es schliesslich, die zum Beta-Nachmittag bzw. Guschti Brösmeli ins katholische Pfarreiheim kamen und es keine Sekunde bereuen sollten.

Witzige Verständigung

Der Schauspieler hatte in jungen Jahren einmal bei der Post gearbeitet. Diese habe früher Telegramme entgegengenommen und versandt. Seit sie dieses Geschäft nicht mehr anbiete, habe er es übernommen, sagte Brösmeli. Eingebettet zwischen fiktiven Telegrammen von berühmten Menschen trug der Conférencier drei Viertelstunden lang Witze aus verschiedensten Lebensbereichen vor – «Verständigung» oder «Gemeinsam leben», oder…

Schweizer und Österreicher

Obligat waren natürlich seine Österreicherwitze: «Die Schweizer bauten eine Brücke in der Wüste. Als die Österreicher lange genug über diese Tatsache gelacht hatten, wollten die Schweizer die Brücke wieder abbrechen. Nur ging das nicht; es standen noch 100 Österreicher darauf.» Applaus und Lacher quittierten den Witz. Auch jenen vom Deutschen, dem Schweizer und Österreicher, die alle den grössten Hirsch erlegen wollten. Nur der Österreicher kam mit Beute zurück: einem Jogger, der rundum mit «Reebok» angeschrieben war. (rk)