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Grünes Licht für zwei Bauprojekte

UZWIL. Die Heilpädagogische Vereinigung Gossau-Untertoggenburg-Wil investiert mehr als 24 Millionen Franken. Sie erstellt in Niederuzwil eine neue Werkstatt und in Flawil einen Erweiterungsbau für die Heilpädagogische Schule.
Urs Bänziger
Auf dieser Parzelle im Gebiet Hirzen in Niederuzwil entsteht die neue Werkstatt. (Bild: Philipp Stutz)

Auf dieser Parzelle im Gebiet Hirzen in Niederuzwil entsteht die neue Werkstatt. (Bild: Philipp Stutz)

«Wir investieren, um unser qualitatives Niveau im Dienst der Menschen mit Behinderung auch in Zukunft halten zu können», sagte Präsident Paul Schwizer. Soeben hatten die Vereinsmitglieder der Heilpädagogischen Vereinigung (HPV) Gossau-Untertoggenburg-Wil die zwei Finanzierungsanträge in der Höhe von rund 24, 7 Millionen Franken genehmigt. Mit dem Bau einer neuen Werkstatt in Niederuzwil sowie dem Erweiterungsbau für die Heilpädagogische Schule in Flawil schafft die HPV moderne Arbeitsplätze und neue Unterrichtsräume.

Werkstatt mit 120 Arbeitsplätzen

Der Leiter Werkstätten der HPV, Hansjörg Ruckstuhl, erläuterte den Anwesenden an der Vereinsversammlung vom Mittwochabend das Neubauprojekt im Gebiet Hirzen in Niederuzwil. «Wir sind jetzt soweit, die neue Werkstatt realisieren zu können.» Erstellt wird ein zweigeschossiges Gebäude mit Produktionsräumen, Mehrzwecksaal, Büros, Lager, Spedition und Garderoben. Der Bau umfasst 120 Arbeitsplätze, davon 20 neue. In der Werkstatt werden die beiden Produktionsbetriebe an der Fichtenstrasse in Uzwil und in Oberbüren zusammengefasst. «In Uzwil platzen wir aus allen Nähten, und der Produktionsbetrieb in Oberbüren wurde als Übergangslösung eingerichtet», erklärte der Leiter.

Ebenfalls am Mittwoch erfolgte die Baueingabe. Die HPV geht davon aus, Anfang 2015 mit den Bauarbeiten beginnen zu können. Die Bauzeit wird eineinhalb bis zwei Jahre dauern.

Acht neue Schulzimmer

Auch für den Erweiterungsbau der HPS in Flawil stünden die Zeichen gut, sagte der Präsident. «Es sieht ganz so aus, dass wir vom Kanton grünes Licht erhalten werden und bald mit der Realisierung beginnen können.» Auf dem Gelände des Jugendhauses und ehemaligen Kirchgemeindehauses entsteht ein zweigeschossiger Neubau mit acht Schulzimmern und einem Speisesaal. Angrenzend wird eine Spielwiese erstellt. «Wir hätten im Raumprogramm gerne noch eine Wohngruppe und eine Küche eingeplant, doch mussten wir nach langwierigen Verhandlungen mit dem Kanton Abstriche machen», sagte HPS-Leiter Daniel Baumgartner. Mit dem Neubau könnten für 100 Schüler gute Lernbedingungen geschaffen werden.

Präsident Paul Schwizer betonte, dass für beide Bauprojekte die Finanzierung gesichert sei. «Die Kosten für Abschreibung und Verzinsung der Werkstatt werden über die Leistungsvereinbarung und die Kosten für den Erweiterungsbau über die Betriebsrechnung durch den Kanton abgegolten.»

Paul Schwizer Präsident HPV (Bild: urb)

Paul Schwizer Präsident HPV (Bild: urb)

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