GRÜNES LICHT: Bahn frei für neuen Bahnhofplatz

Die Auflagefrist für die Neugestaltung des Flawiler Bahnhofplatzes und die Sanierung der Gruben-/Enzenbühlstrasse» ist abgelaufen. Einsprachen sind keine eingegangen. Beides sind überarbeitete Projekte.

Andrea Häusler
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Andrea Häusler

andrea.haeusler@wilerzeitung.ch

Die zweite Hürde ist genommen. Gegen die geplante Neugestaltung des Bahnhofplatzes mit Bushof sind nach Ablauf der öffentlichen Projektauflage keine Einsprachen eingegangen. Dies bestätigte der Geschäftsleiter Bau und Infrastruktur der Gemeinde Flawil, René Bruderer, auf Anfrage. Entsprechend kann nahtlos weiter geplant werden. Das Ziel, im Frühling des nächsten Jahres mit den Bauarbeiten zu beginnen, erachtet Bruderer angesichts der gegenwärtigen Ausgangslage als realistisch.

Vor zwei Jahren hatte Flawils Bürgerschaft das Sanierungskonzept Bahnhofplatz/Bushof und den beantragten Projektierungskredit von 150000 Franken bewilligt und damit die Weichen für die Neugestaltung des «Tors zu Flawil» gestellt. Mit dem Ja zum Baukredit von brutto 1,9 Millionen Franken an der Bürgerversammlung vom vergangenen November wurde dann die erste Hürde auf dem Weg zur Realisierung genommen. Das nun zur Ausführung gelangende Projekt ist das zweite seiner Art. Am 26. Juni 2011 hatte die Stimmbürgerschaft an der Urne einen Kredit für die Sanierung des Bahnhofplatzes mit gleichzeitigem Neubau eines Bushofs abgelehnt.

Gebaut wird auch auf der Grubenstrasse im Abschnitt Flora- bis Meierseggstrasse. Das Projekt hatte ebenfalls bis vergangenen Donnerstag öffentlich aufgelegen. Einsprachen gab es laut René Bruderer auch hier nicht.

Die erste Sanierungsetappe Gruben-/Enzenbühlstrasse hätte eigentlich bereits im Sommer 2015 ausgeführt werden sollen. Gegen das damalige Projekt, insbesondere gegen die Ausgestaltung des Fussgängerschutzes, beziehungsweise die Massnahmen zur «Verbesserung der Verkehrssicherheit» waren jedoch bis zum Ende der öffentlichen Projektauflage am 24. Juni 2015 Einsprachen sowie 106 Unterschriften opponierender Anwohner bei der Gemeinde eingegangen. Das nun vorliegende Strassenbauprojekt beinhaltet nur noch wenige gestalterische Eingriffe in den unmittelbaren Strassenraum und ist das Ergebnis intensiver Gespräche und Verhandlungen mit Exponenten des Quartiers. Bereits während der Auflagefrist waren die Bauarbeiten ausgeschrieben und vergeben worden. Entsprechend ist der Baustart vorbereitet. René Bruderer rechnet mit einem Baubeginn im nächsten Monat. Im November soll das Strassenbauprojekt abgeschlossen sein.