Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Grüne Prowil wollen eine Wiler Lösung für den Mittagstisch

Die Stadt sucht derzeit einen neuen Anbieter für das Catering an den Mittagstischen der Schulen. In einer Interpellation fordern die Grünen Prowil, lokale Anbieter zu bevorzugen.
Gianni Amstutz

Kürzlich hat die Stadt das Catering für die Mittagstische der Schulen neu ausgeschrieben. Dies, nachdem es beim Ausschreibungsprozess von 2016 zu Kritik seitens des Parlaments gekommen war, da die Kriterien zur Vergabe unklar definiert worden seien. Noch bis Ende Jahr soll der Entscheid fallen, wer ab dem kommenden Schuljahr die Schüler der Stadt Wil verköstigt.

Die Grünen Prowil machen sich nun für eine Lösung mit einem lokalen Anbieter stark. Guido Wick hat dazu eine dringliche Interpellation eingereicht. Besonders die langen Transportwege und der Kunststoffabfall, wie sie beim derzeitigen Anbieter, der SV Schweiz AG bestehen, sind Wick ein Dorn im Auge. Er fragt deshalb den Stadtrat, ob dieser dazu bereit sei, eine Wiler Lösung anzustreben. Falls dies nicht der Fall ist, will er wissen, nach welchen Kriterien die Vergabe erfolgt. Weiter erkundigt er sich, ob Rückmeldungen von Kindern, Eltern oder Mitarbeitern berücksichtigt worden sind und ob lokale Anbieter direkt angesprochen werden.

Die Interpellation der Grünen Prowil mit Erstunterzeichner Guido Wick erinnert stark an jene, die Fraktionskollege Luc Kauf im Anschluss an die Vergabe des Caterings an die SV Schweiz AG im November 2016 eingereicht hatte. Auch Kauf erkundigte sich damals, wieso kein regionaler Anbieter den Zuschlag erhalten hatte.

Die damalige Antwort des Stadtrats dürfte ihre Gültigkeit bis heute nicht verloren haben. Die Verordnung über das öffentliche Beschaffungswesen verlange ein offenes Ausschreibeverfahren. Denn die Summe von 250000 Franken werde für den Auftrag des Schulcaterings überschritten, hielt der Stadtrat in seiner Interpellationsantwort von 2016 fest. Und weiter: Die Vorgaben für die regionale Wertschöpfung sind im öffentlichen Beschaffungswesen klar. Eine Bevorzugung von Anbietern vor Ort oder aus der Region ist ausgeschlossen und würde dem vergaberechtlichen Diskriminierungsverbot widersprechen.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.