Grün, nachhaltig und geprägt von Zusammenhalt: So sehen die Oberuzwiler ihr Dorf im Jahr 2040

An der letzten Jubiläumsveranstaltung machten sich Einwohner Gedanken über die Zukunft ihrer Gemeinde.

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An der Zukunftswerkstatt beteiligten sich rund 50 Personen. (Bild: PD)

An der Zukunftswerkstatt beteiligten sich rund 50 Personen. (Bild: PD)

Der Slogan im Signet der 1200-Jahr-Feier Oberuzwil bekam an der letzten Veranstaltung des Jubiläumsjahres ganz besonderes Gewicht: die Teilnehmenden hinterliessen deutliche Fingerabdrücke, was die Zukunft der Gemeinde betreffen soll. Am vergangenen Samstag trafen sich knapp 50 Personen in der Mehrzweckanlage Breite. Geführt von der auf Grossanlässe spezialisierten Moderatorin Maya von Dach, erarbeiteten die engagierten Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus allen Altersgruppen interessante Visionen und konkrete Projekte zum Thema «Oberuzwil 2040».

Im Vordergrund der verschiedenen Gruppenarbeiten standen vor allem der Wunsch, ein Dorf zu «kreieren», welches von Zusammenhalt untereinander geprägt ist, sich sorgfältig und mit Bedacht mit städtebaulichen Fragen auseinandersetzt und durch seine «grüne» Ausrichtung und Nachhaltigkeit in Bezug auf schützenswerte Ressourcen auffällt. So wünscht man sich konkret eine kreative Umgestaltung des Areals Heerweiher mit angrenzendem Park, eine Aktivierung des Dorfplatzes, gewisse autofreie Zonen, Förderprogramme für kulturelle Anliegen, generationenübergreifende Treffpunkte, sowie Bestrebungen, das Dorf behindertengerechter zu machen.

Ideen werden an den Gemeinderat weitergeleitet

Gemeinsam mit den Teilnehmenden habe man einen spannenden, arbeitsintensiven Vormittag verbracht, schreibt das OK in seiner Mitteilung. Mit der Zukunftswerkstatt sei der Bevölkerung die Möglichkeit zum Mitdenken, Mitreden und Mitplanen geboten und sei der Stein für diverse umsetzungswürdige Projekte ins Rollen gebracht worden. Die Arbeiten werden jetzt von der Moderationsleitung in einem Schlussprotokoll zusammengefasst und an den Gemeinderat weitergeleitet. Von einem erfolgreichen Anlass könne aber erst gesprochen werden, wenn der Gemeinderat die Arbeiten reflektiere und nach Möglichkeit weiterverfolge, heisst es in der Medienmitteilung weiter. (pd/red)