Grossmeister des Kung-Fu Jürg Ziegler ist verstorben

Der international bekannte Kung-Fu-Grossmeister Jürg Zigeler ist kürzlich verstorben. Der Wiler mit Übernamen Blitzfaust beherrschte verschiedene Kampfkunststile auf höchstem Niveau. Zudem fotografierte er gerne die Unterwasserwelt.

Drucken
Teilen
Jürg Ziegler beherrschte verschiedene Kampfkunststile und wusste mit Waffen wie dem Schwert umzugehen.

Jürg Ziegler beherrschte verschiedene Kampfkunststile und wusste mit Waffen wie dem Schwert umzugehen.

Bild: Michel Canonica

(dh) Am Samstag, 3. Oktober, ist der Kung-Fu-Grossmeister Jürg Ziegler 57-jährig verstorben. Der Wiler war Grossmeister der 51. Generation des Shaolin Lohan Kung Fu – eines Kampfkunststils, der aus dem Shaolin-Kloster in Südchina stammt. Daneben beherrschte er andere chinesische, koreanische und philippinische Stile auf höchstem Niveau. Jürg Ziegler war nationaler, europäischer und gar weltweiter Repräsentant einiger Stile und hatte Schüler in rund 60 Ländern.

In der Schweiz betrieb er Dojos in Wil, Winterthur und Zürich sowie eine eigene Tauchschule mit dem Namen Kung Fu Divers. Des Weiteren fotografierte er gerne die Unterwasserwelt. Zudem entwickelte er nach einem schweren Reitunfall ein Regenerationstraining.

Die Urnenbeisetzung findet am Freitag, 16. Oktober, auf dem Friedhof Wil statt. Allfällige Maskenpflicht und Abstandsregeln sind zu beachten.

Mehr zum Thema

WIL: Die «Blitzfaust» mit dem siebten Sinn

Keiner zerschlägt mehr Ziegelsteine als Jürg Ziegler. Der 54-jährige Kampfkünstler hat aber auch eine spirituelle Seite und erahnt Dinge im Voraus. Zum Beispiel, dass er beinahe sterben würde.
Daniel Wallimann