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Polizei-Heli, Sprengstoff-Spürhund und Barrikaden: Grosseinsatz für die Polizei beim Empfang von Karin Keller-Sutter

Der Volksaufmarsch zum Empfang von Bundesrätin Karin Keller-Sutter stellte die Sicherheitskräfte vor Herausforderungen. Das Attentat von Strassburg hatte keinen Einfluss, weil die Gefahrenlage ohnehin erhöht ist.
Hans Suter
Streifenwagen verbarrikadieren die Zufahrt in den Schwanenkreisel in Wil. Auch für den Stadtbus gibt es kein Durchkommen. (Bilder: Hans Suter)

Streifenwagen verbarrikadieren die Zufahrt in den Schwanenkreisel in Wil. Auch für den Stadtbus gibt es kein Durchkommen. (Bilder: Hans Suter)

Gian Andrea Rezzoli lässt sich nicht gerne in die Karten blicken, wenn es um das Sicherheitsdispositiv bei Grossanlässen und Personenschutz geht. «Unser Grundauftrag lautet, Ruhe, Ordnung und Sicherheit im öffentlichen Raum sicherzustellen», sagt der Mediensprecher der Kantonspolizei St. Gallen ausweichend. Kein Wunder, er will möglichen Attentätern keine Informationen über die Arbeitsweise der Polizei liefern.

Ein Spürhund der Polizei sucht nach Sprengstoff.

Ein Spürhund der Polizei sucht nach Sprengstoff.

Polizeihelikopter über Wil

Ruhe vor dem Einsatz: Polizeifahrzeuge im Bereitschaftsraum.

Ruhe vor dem Einsatz: Polizeifahrzeuge im Bereitschaftsraum.

Für den Empfang von Bundesrätin Karin Keller-Sutter wurde die Kantonspolizei St. Gallen vom Sicherheitsdienst des Bundes mit der Wahrnehmung aller notwendigen Sicherheitsmassnahmen beauftragt. Das heisst: der Nahschutz von Einzelpersonen und der allgemeine Schutz der Bevölkerung. Erstes sichtbares Zeichen des bevorstehenden Empfangs waren Kolonnen von Einsatzfahrzeugen der Polizei im Bereitschaftsraum. Später kamen schwere Motorfahrzeuge der Feuerwehr hinzu. Das Baronenhaus in der Altstadt, vor dem der Festakt stattfindet sollte, wurde vorgängig mit einem Sprengstoff-Spürhund durchsucht. Überall entlang der Umzugsroute zwischen Bahnhof und Altstadt standen Polizeikräfte in Uniform oder Zivilkleidung; während kurzer Zeit kreiste auch ein Polizeihelikopter über Wil.

Jederzeit in der Lage, schnell zu reagieren

Wo viele Menschen zusammenkommen, entsteht eine erhöhte Gefahr. Terroristen setzen sich häufig den Tod möglichst vieler Menschen zum Ziel. (Bild: Urs Bucher)

Wo viele Menschen zusammenkommen, entsteht eine erhöhte Gefahr. Terroristen setzen sich häufig den Tod möglichst vieler Menschen zum Ziel. (Bild: Urs Bucher)

Als der Sonderzug mit Bundesrätin Karin Keller-Sutter und den Ehrengästen pünktlich um 17.23 Uhr eingetroffen war, wurden zum Schutz der Gäste und Zuschauer sogleich sämtliche Zufahrtsstrassen entlang der Umzugsroute mit Polizei- und Feuerwehr-Fahrzeugen verbarrikadiert, um einen möglichen Rammbockangriff verhindern zu können. Hatte das Attentat am Weihnachtsmarkt in Strassburg einen Einfluss auf die Einsatzdoktrin in Wil? «Nein», sagt Rezzoli. «Der Bundesnachrichtendienst beurteilt die Gefahrenlage in Mitteleuropa nach wie vor als erhöht. Somit hat sich für uns nichts an der Einschätzung der allgemeinen Lage geändert.» Die Polizei sei sich gewohnt, dass sich eine Situation kurzfristig ändern könne und sei in der Lage, schnell zu reagieren.

Zum Schutz der Bevölkerung werden auch schwere Feuerwehrfahrzeuge eingesetzt.

Zum Schutz der Bevölkerung werden auch schwere Feuerwehrfahrzeuge eingesetzt.

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