Grosse Zustimmung für den Erhalt des Lernschwimmbeckens in Zuckenriet

77 Prozent sagen Ja - trotz hoher Investitionen und jährlich wiederkehrender Kosten.

Hans Suter
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Das Lernschwimmbecken in Zuckenriet bedarf der Sanierung. Bild: Ernst Inauen

Das Lernschwimmbecken in Zuckenriet bedarf der Sanierung. Bild: Ernst Inauen

In einer Grundsatzabstimmung haben sich 77 Prozent der teilnehmenden Stimmberechtigten der politischen Gemeinde Niederhelfenschwil für die Sanierung des Lernschwimmbeckens in der «Sproochbrugg» ausgesprochen: 974 legten ein Ja, 286 ein Nein in die Urne. Die Stimmbeteiligung lag bei 57,7 Prozent. Nach diesem positiven Signal wird der Gemeinderat nun die Ausarbeitung eines detaillierten Sanierungsprojekts an die Hand nehmen und der Bevölkerung zu gegebener Zeit einen konkreten Kreditantrag vorlegen.

87 000 Franken pro Jahr

Das Abstimmungsresultat ist deutlicher ausgefallen, als es erwartet werden durfte. Der Gemeinderat sprach sich zwar klar für die Sanierung aus und Opposition war in der Öffentlichkeit kaum welche zu vernehmen. Dennoch war ungewiss, wie sich die Skeptiker und die vielen Neuzugezogenen ohne Bezug zum Lernschwimmbecken an der Urne verhalten würden. Schliesslich sind die finanziellen Aufwendungen für eine Gemeinde der Grösse Niederhelfenschwils nicht unbedeutend: Die nötigen Investitionen werden auf 1,7 Millionen Franken geschätzt, die jährliche Belastung inklusive Abschreibungen auf 87 000 Franken.

Eher kleiner Nutzerkreis

Das Lernschwimmbecken in der Oberstufenschulanlage Sproochbrugg wird von den Primarschulen Niederhelfenschwil, Lenggenwil und Zuckenriet für den Schwimmunterricht genutzt. Ein weiterer Teil der Bevölkerung  profitoiert von den angebotenen Kinderschwimm- und Aquafit-Kursen.