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Grösste Photovoltaikanlage der Ostschweiz

SCHWARZENBACH. Das Zürcher Unternehmen Energie 360° hat im Logistikcenter der Holenstein AG in Schwarzenbach eine der grössten Schweizer Solaranlagen in Betrieb genommen. Die auf den Dächern der Lagerhallen gewonnene Sonnenenergie deckt den jährlichen Strombedarf von 600 Haushalten ab.
Urs Bänziger
Die Solarmodule auf den Lagerhallen erstrecken sich über eine Fläche von über 15 000 Quadratmetern. (Bild: Urs Bänziger)

Die Solarmodule auf den Lagerhallen erstrecken sich über eine Fläche von über 15 000 Quadratmetern. (Bild: Urs Bänziger)

Die acht Lagerhallen des Logistikcenters der Holenstein AG in Schwarzenbach bieten riesige Dachflächen an einer exponiert-sonnigen Lage. Dieses Potenzial macht sich Energie 360° nun zunutze. Das Unternehmen (ehemals Erdgas Zürich) hat in einer Bauzeit von vier Monaten die grösste Photovoltaikanlage der Ostschweiz erstellt. Gestern wurde die Solaranlage, die zu den fünf grössten in der Schweiz gehört, offiziell in Betrieb genommen.

Über 9000 Module montiert

Über 9000 Solarmodule bedecken im Logistikcenter der Transportfirma eine Dachfläche von mehr als 15 000 Quadratmetern – jedes einzelne Modul mit einer Leistung von maximal 260 Watt. Die Photovoltaikanlage erzeugt genügend Solarstrom, um im Jahr 600 Haushalte mit erneuerbarer Energie zu versorgen. Eine zweite, wesentlich kleinere Anlage mit 300 Modulen und einer Jahresleistung von rund 80 000 Kilowattstunden betreibt die Holenstein AG in eigener Regie.

Während die Transportfirma mit dem Solarstrom den Eigenbedarf des Logistikcenters deckt, speist Energie 360° ihren erneuerbaren Strom ins lokale Netz ein. Solange die Anlage noch auf der Warteliste des Bundesamts für Energie für die kostendeckende Einspeisevergütung (KEV) ist, wird der Solarstrom an die Dorfkorporation Schwarzenbach geliefert.

Man habe sich schon seit längerer Zeit Gedanken gemacht, die riesigen Dachflächen des Logistikcenters zu nutzen, sagte Peter Holenstein, der mit seinen vier Geschwistern das Transportunternehmen in der vierten Generation führt, gestern bei der Einweihung. «Als Transporteure werden wir auch an dem gemessen, was wir in den Umweltschutz investieren. Eine Photovoltaikanlage in diesen Dimensionen selbst zu betreiben, wäre aber ein zu grosser Aufwand gewesen», sagte Holenstein.

Über vier Millionen investiert

Dennoch hat die Firma Holenstein 250 000 Franken in die Sanierung der Dächer investiert, um die baulichen Voraussetzungen für die Montage der Solarmodule zu schaffen. Die Investitionskosten für die Photovoltaikanlage belaufen sich auf rund vier Millionen Franken. Die Energie 360° hat mit der Holenstein AG einen Vertrag über 30 Jahre abgeschlossen. Zumindest so lange soll die Anlage Solarstrom produzieren. Energie 360° betreibt in der Schweiz schon ein Dutzend Photovoltaikanlagen.

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