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«Golf macht in jedem Alter Spass»

Die Wilerin Antonia Hörler zählt zu den erfolgreichsten Schweizer Seniorinnen im Golfsport. Am renommierten «Omnium des Dames Seniors», den Golf-Schweizer-Meisterschaften der Seniorinnen, wurde sie auf Anhieb Vierte.
Andrea Miolo
Antonia Hörler liebt es, auf Golfplätzen in der ganzen Welt zu spielen. (Bild: pd)

Antonia Hörler liebt es, auf Golfplätzen in der ganzen Welt zu spielen. (Bild: pd)

Frau Hörler, Sie nahmen erstmals an Schweizer Meisterschaften der Seniorinnen teil. Was war dabei anders als bei anderen nationalen Turnieren?

Antonia Hörler: Ich habe zwar das erste Mal bei den Schweizer Meisterschaften der Seniorinnen teilgenommen, spielte jedoch schon oft beim Interclub der Seniorinnen mit. Beim «Omnium» war ich während der ersten drei Löcher sehr nervös und verkrampft. Vor allem die erste der drei Runden war mental wahnsinnig anstrengend für mich.

Wie bereiten Sie sich jeweils auf ein grosses Turnier vor?

Hörler: Wichtig ist, dass die Ausrüstung bereit ist und man wetterkonform gekleidet ist. Vor allem bei Regen müssen Hände und Schläger trocken bleiben. Vor wichtigen Turnieren fokussiere ich mich stärker auf das Kurzspiel. Für ein gutes Resultat ist das der wichtigste Teil des Spiels.

Was braucht es, um konstant auf hohem Niveau gut zu spielen?

Hörler: Ich habe hinsichtlich des «Omnium des Dames Seniors» nicht viel mehr trainiert. Für mich ist der Spielrhythmus sehr wichtig. An diesen nationalen Turnieren sind die Spielerinnen immer sehr konzentriert und das Spiel ist flüssig. Man muss die Konzentration bis zum Schluss aufrechterhalten. Oft passieren an den letzten Löchern Fehler.

Seit wann spielen Sie Golf?

Hörler: Meine erste Golfstunde hatte ich 1996. Zwei Jahre später wurde ich zusammen mit meinem Mann Mitglied im Ostschweizerischen Golfclub in Niederbüren.

Wie sind Sie zum Golfsport gekommen?

Hörler: Mein Mann hat den Golfsport im Ausland kennengelernt und mich schliesslich dazu überredet. Wir haben nach einer Möglichkeit gesucht, gemeinsam eine Sportart ausüben zu können. Golf ist ideal, auch bei verschiedenen Spielstärken.

Was gefällt Ihnen an dieser Sportart besonders gut?

Hörler: Golf wird immer an den schönsten Orten gespielt und bietet eine interessante Abwechslung im Ferienprogramm. Die Kombination von Bewegung und mentaler Anforderung fasziniert mich stets. Keine Golfrunde ist wie die andere, es gibt immer wieder Hochs und Tiefs.

In der Schweiz ist der Golfsport nicht so verbreitet. Wie findet man den Einstieg in diese Sportart?

Hörler: Früher haben viele Golfer den Einstieg in den Ferien gefunden. Heute gibt es auch bei uns Schnupperkurse. Wir organisieren in Niederbüren ein- bis zweimal pro Jahr einen Schnuppertag. Erst kürzlich habe ich Freunde dazu eingeladen. Es können sich aber auch Interessierte ohne Kontakt zu Clubmitgliedern dafür anmelden.

In welchem Alter beginnt man idealerweise mit dieser Sportart?

Hörler: So jung wie möglich, idealerweise mit etwa acht Jahren. Meistens sieht man am Schwung des Spielers, ob er schon als Kind gespielt oder erst im höheren Alter damit angefangen hat. Je jünger man ist, umso spielerischer lernt man den Sport. Golf macht aber in jedem Alter total Spass.

Was ist Ihr nächstes Ziel im Golfsport?

Hörler: Im Juli findet das Seniorinnen-Interclub-Turnier statt und im August wird die Interclub-Meisterschaft der Damen ausgetragen. Ich spiele in beiden Mannschaften mit.

Was bezeichnen Sie als den grössten Mythos über Golfspieler?

Hörler: Wenn jemand sagt «Jetzt kann ich es». Das ist ein Märchen, welches sehr schön wäre, aber meist von nur sehr, sehr kurzer Dauer.

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