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Gold und neue Erfahrungen für die Tenniscracks

Tennis Die Tenniscracks aus der Region setzten sich in den letzten Tagen auf unterschiedlichen Ebenen ausgezeichnet in Szene. Adrian Bodmer (Niederwil) stand für die Schweiz erstmals im Davis-Cup-Einsatz. Mirjam Gämperli (Flawil) wurde Hochschul-Schweizer-Meisterin. Alina Granwehr (Wilen) setzte ihren guten Lauf an ITF-Turnieren fort, und Michael Soder (Wil) gewann an den von Special Olympics aus­getragenen Bodensee Games in Vaduz die Goldmedaille.

Einsätze im internationalen Fokus

«Mit meinem Début bin ich zufrieden. Das nächste Mal möch­te ich aber gewinnen», fasste Adrian Bodmer nach seinem gelungenen ersten Einsatz für das Schweizer Davis-Cup-Team selbstsicher zusammen. Der 22-jährige Niederwiler rang am Samstag an der Seite des Tessiners Luca Margaroli in Biel den favorisierten Weissrussen alles ab. Die beiden Davis-Cup-Neulinge verloren gegen das Weltklasse-Doppel Max Mirnyi/ Andrej Wassilewski mit 6:7 (6:8), 6:7 (4:7), 6:7 (3:7). Trotz augenscheinlicher Unterlegenheit kassierten Bodmer/Margaroli im gesamten Spiel kein Break und kamen in den ersten beiden Sätzen zu insgesamt vier Satzbällen. Mirnyi ist aktuell die Nummer 55 der Doppel-Weltrangliste, gewann mit 18 verschiedenen Partnern 49 Doppeltitel und führte die Weltrangliste im Doppel während 57 Wochen an. Adrian Bodmer ist in der Doppel-Weltrangliste auf Position 422 platziert.

Wichtige Erfahrungen hat in den letzten drei Wochen auch Alina Granwehr gesammelt. Die 14-Jährige gewann bei ihren ersten internationalen Turnieren auf der höchsten Juniorenstufe (U18) nicht nur ihre ersten ITF-Punkte, sondern auch wertvolle Erkenntnisse. In Kreuzlingen und Biel schaffte es Alina Granwehr in die Viertelfinals, in Luzern scheiterte sie in der dritten Runde. Mit den 26,25 gewonnenen Punkten wird die Wilenerin erstmals auf der Junioren-Weltrangliste (ITF) geführt. «Ich habe sehr gute Matches gegen ältere und bessere Gegnerinnen gespielt, weiss aber, dass es noch viel zu tun gibt», resümiert die ITF-Debütantin.

Gold für Gämperli und Soder

Mirjam Gämperli gewann an den Schweizer Hochschulmeisterschaften in Marly überlegen die Goldmedaille. Die 24-Jährige schlug im Final die Genferin Kamila Kashaeva mit 6:3, 6:3. Mirjam Gämperli darf damit die Schweiz im kommenden Sommer an den Hochschul-Europameisterschaften in Coimbra (Portugal) vertreten. Die Flawilerin, die an der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) Lebensmitteltechnologie studiert, hatte bereits im Vorjahr mit dem Vize-Schweizer-Meister-Titel für Furore gesorgt.

Grund zum Jubeln hatte auch Michael Soder aus Wil. Der 32-Jährige triumphierte in Vaduz an den Bodensee Games. An dem von Special Olympics organisierten Anlass nahmen Athleten aus der Schweiz und den Bodenseeländern inklusive Liechtenstein teil. Soder gehört weltweit zu den besten Tennisspielern mit geistiger Behinderung. (mtb)

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