Gold, Silber und zweimal Bronze

Die diesjährige Judo-Schweizer-Meisterschaft der Elite, U21 und U18 fand in Magglingen (Halle End der Welt) statt. Als Mitglieder von Nippon St. Gallen beteiligten sich auch vier Judokas aus der Region sehr erfolgreich.

Sandra Koller
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Carina Hildbrand (in Weiss) liess in Magglingen nichts anbrennen und gewann in der Kategorie U21 in ihrer Gewichtsklasse erneut den Schweizer-Meister-Titel. (Archivbild: Urs Bucher)

Carina Hildbrand (in Weiss) liess in Magglingen nichts anbrennen und gewann in der Kategorie U21 in ihrer Gewichtsklasse erneut den Schweizer-Meister-Titel. (Archivbild: Urs Bucher)

JUDO. Traditionell einmal im Jahr trifft sich die Elite des Schweizer Judo, um den Schweizer Meister der jeweiligen Kategorie unter sich auszumachen. Pro Kategorie sind es rund die 16 besten Schweizer Judoka, die sich während des Jahres über die Ranking-Turniere für den Finalevent qualifizieren konnten.

Auch in diesem Jahr machten diverse Nationalkader-Athleten und mit ihnen einige Ostschweizer, den Anlass zu einem hochstehenden Judo-Treffen. Eine sichere Medaille konnte sich dabei niemand ausrechnen: Im Judo ist alles möglich, auch das vorzeitige Turnierende eines Topathleten. Es waren spannende Kämpfe bis zur letzten Sekunde, denn alles war möglich und nichts mit Sicherheit vorauszusehen.

Titel verteidigt

Nippon St. Gallen kehrte mit drei Schweizer Meisterinnen in die Ostschweiz zurück. Eine davon ist Carina Hildbrand aus Oberuzwil, die ihren Meistertitel bei der U21 –63 kg erfolgreich verteidigen konnte.

Dominik Forster U21 –55 kg aus Wil darf sich neuer Vize-Schweizer-Meister betiteln und Jana Bruggmann U18 und U21 –57 kg aus Bichwil sowie Timo Allemann U21 –73 kg aus Wil gewannen in ihren Kategorien die Bronzemedaille.

Als sehr eindrücklich bezeichnen die Verantwortlichen von Nippon St. Gallen die Leistung von Dominik Forster in seinem ersten Jahr in der Altersklasse der U21. Er wird noch zwei Jahre in dieser Kategorie kämpfen und dabei weitere Fortschritte aufzeigen können.

Jana Bruggmann unterlag jeweils in den Vorrunden bei den U18 und U21 –57 kg der späteren Siegerin und konnte nur noch um die beiden dritten Plätze kämpfen, die sie sich dann aber in der Hoffnungsrunde sicherte.

Hochform in Hoffnungsrunde

Ebenfalls in der Vorrunde musste sich Timo Allmann sehr knapp geschlagen geben. Anfangs fand er nicht zu seiner Tagesform, drehte dann aber in der Hoffnungsrunde auf, erlangte wieder Selbstvertrauen und sicherte sich den guten dritten Platz. Somit hat der talentierte Judoka, nach einer einjährigen Verletzungspause, den Anschluss an die Spitze wieder hergestellt.

Grossartige Stimmung

Rund 400 Judoka kämpften um die begehrten Titel des Schweizer Meisters. Kraft, Athletik, Technik, Fairness und nicht zuletzt eine grossartige Stimmung machten den Event zu einem Judo-Spektakel, der den Beteiligen – vor allem den Erfolgreichen – noch einige Zeit in Erinnerung bleiben wird.