Gold, Silber und Bronze

Das TZ Fürstenland Frauen (TZFF) beteiligte sich erfolgreich am Limmat-Cup in Engstringen. Die Delegation reiste mit vier Pokalen zurück nach Wil.

Hans Kölbener
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Die erfolgreichen TZFF-Turnerinnen des P4 am Limmat-Cup. (Bild: Hans Kölbener)

Die erfolgreichen TZFF-Turnerinnen des P4 am Limmat-Cup. (Bild: Hans Kölbener)

KUNSTTURNEN. Der Limmat-Cup in Engstringen ist der einzige Wettkampf der Frühsaison, an dem auch eine Teamrangliste geführt wird. Eine Auszeichnung ist immer ein Indiz für eine breite Leistungsspitze. Die Trainercrew im TZFF legt seit Jahren neben der Förderung der Toptalente ein zweites Hauptaugenmerk auf genau diese Quantität.

Wieder nur Zweite?

Alle vier EP-Turnerinnen hatten sich seit dem letzten Wettkampf klar verbessert. An drei von vier Geräten erzielten sie so die beste Note von allen Teams, jedoch war der verlangte Handstand in der Bodenübung noch zu wenig gut. So reichte es wie schon im letzten Jahr «nur» für die Silbermedaille. Die Mädchen nahmen das Edelmetall mit ebenso viel Freude entgegen wie ihre Teamkolleginnen im Programm 1. Angeführt von Teamleaderin Lea Huber, gewannen die Fürstenländerinnen Bronze. Huber turnte die beste Balkenübung aller 86 angetretenen Turnerinnen und klassierte sich auf dem sechsten Platz. Ebenfalls Sechste wurde ihre Schwester Anna. Trotz Sturz vom Stufenbarren klassierte sie sich inmitten der dominierenden Zürcher Kaderturnerinnen. Dieser Diplomplatz ist das Resultat einer über lange Jahre ausdauernd angestrebten Leistungsentwicklung.

Im Programm 3 kamen fast die Hälfte der Starterinnen aus dem TZFF: Gold für das Team, ein überlegener Einzelsieg für Alina Knöpfel (STV Lütisburg) und die Silbermedaille für Lilla Ulrich (STV Wil). Die beiden Spitzenturnerinnen werden im Hinblick auf die Schweizer Meisterschaft den Schwierigkeitsgrad ihrer Übungen weiter erhöhen.

Teamgold setzte es auch im P4 ab. Die beiden Wilerinnen Florence Nussbaumer und Mara Gillich eroberten sich zudem je ein Einzeldiplom und legten damit den Grundstein für den vielbeachteten Sieg in der Gruppenwertung. Insbesondere Nussbaumer hat sich nach langer, gesundheitsbedingter Absenz besonders über ihr gelungenes Comeback gefreut.

Alles gelang

Die Königsklasse P6 war auch am Limmat-Cup viel beachtet. Eine deutliche Steigerung zeigte Anouk Steiner, STV Oberbüren. Klappte die Barrenübung zuletzt noch überhaupt nicht, so gelang sie diesmal fast fehlerfrei. Am Schwebebalken turnte sie ohne Sturz, und die Bodenübung war eine Augenweide. Die kämpferische Leistung der Gymnasiastin wirkte vorbildlich und motiviert ihre Vereinskolleginnen weiterhin zu aussergewöhnlichem Trainingsfleiss.

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