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Gold, Silber und Bronze

An der Schweizer Hallensport-Meisterschaft im aargauischen Schöftland war die Region mit dem RV Sirnach und Kunstradfahren Uzwil nicht nur gut vertreten, sondern auch erfolgreich.
Urs Nobel
Die Sirnacherinnen Flavia Zuber, Céline Burlet, Melanie Schmid, Jennifer Schmid (von links). (Bild: Richi Reich)

Die Sirnacherinnen Flavia Zuber, Céline Burlet, Melanie Schmid, Jennifer Schmid (von links). (Bild: Richi Reich)

Erwartungsgemäss setzte es für den Sirnacher Vierer die Goldmedaille ab. Die Uzwiler ihrerseits brachten zweimal Gold sowie je einmal Silber und Bronze nach Hause. Der Sirnacher Vierer mit Flavia Zuber, Melanie Schmid, Céline Burlet und Jennifer Schmid stand schon vor den nationalen Titelkämpfen als WM-Teilnehmer fest.

Seitens Kunstradfahren Uzwil galt es jedoch noch, die Bestätigung der Leistungen zu erbringen. Dies gelang sowohl dem offenen Zweier Lukas Burri und Fabienne Hammerschmidt wie auch Burri im Einzel. Im Frauen-Zweier schafften das zudem mit etwas Glück die Uzwilerin Rahel Nägele mit ihrer Partnerin Fabienne Gamper aus Wülflingen. Nicht an der WM dabei sein wird die Bronzemedaillen-Gewinnerin Fabienne Haas, die mit dem Team Rheineck startete.

Schon sechsmal Schweizer Meister

Mit dem Gewinn der Schweizer Meisterschaft konnte der Sirnacher-Vierer bereits den dritten Titel in Folge bei der Elite feiern. Zusammen mit den drei Siegen bei den Junioren handelte es sich somit schon um den sechsten Titel auf nationaler Ebene. Einen erneuten Weltrekord schafften die Hinterthurgauerinnen aber nicht. In der weltweit schwierigsten Kür schlichen sich in Schöftland zwei gröbere Fehler ein, die zu Abzügen führten. Dennoch reichten die ausgefahrenen Punkte von 210.17 zum ungefährdeten Sieg. Jetzt konzentrieren sich die Hinterthurgauerinnen bereits auf die Weltmeisterschaft in Deutschland. Das Ziel ist der WM-Titel. Zu einem letzten Vergleich mit den schärfsten Konkurrentinnen kommt es am 19. November in Hombrechtikon anlässlich des Dreiländerkampfs Schweiz-Österreich-Deutschland. Die schärfsten Gegnerinnen um WM-Gold, das deutsche Team aus Steinhöring, musste sich an den deutschen Meisterschaften überraschend mit dem zweiten Rang begnügen. Die Favoritenrolle müssen die Sirnacherinnen trotzdem nicht übernehmen, da die Deutschen auf den Heimvorteil zählen dürfen.

Direkt nach der Verletzung zur Goldmedaille

Der Sirnacher Zweier Burri/Hammerschmidt überraschte und erfreute an den nationalen Titelkämpfen besonders. Das Duo musste die letzten zwei Wettkämpfe auslassen, weil sich Fabienne Hammerschmidt nach einem Trainingssturz an der Hand verletzt hatte. Die Beiden versuchten trotzdem, den Titel zu gewinnen und das WM-Ticket zu ergattern. Das Unterfangen gelang, weil der Uzwiler Zweier sein Programm entsprechend seinen Möglichkeiten angepasst hatte.

Seinen Titel aus dem Vorjahr konnte Lukas Burri mit dem Einer dafür nicht verteidigen. Seine Kür beinhaltete zwei Unsicherheiten, die zu grösseren Abzügen führte. An der WM wird aber auch er als zweiter Schweizer im Einzel starten können.

Auch die Uzwilerin Rahel Nägele reist an die WM. Sie gewann mit Partnerin Fabienne Gamper aus Wülflingen die Frauen Zweier-Konkurrenz knapp. Unsicherheiten und Stürze führten zu grossen Abzügen, die fast zum Verlust des Titels geführt hätten.

Zu einer Medaille (Bronze) kam mit dem Team Rheineck auch noch Fabienne Haas. Dieses Resultat reichte jedoch nicht für eine WM-Qualifikation. Auch nicht der vierte Rang von Uzwil 1 und der Uzwiler Juniorinnen. Allesamt sind sie aber ein Versprechen für die Zukunft.

Die Uzwiler Teilnehmer mit ihren Trainerinnen an der Schweizer Meisterschaft. (Bild: PD)

Die Uzwiler Teilnehmer mit ihren Trainerinnen an der Schweizer Meisterschaft. (Bild: PD)

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