Glücksgefühle beim Singen

Der Gospelchor Niederuzwil feierte sein Jubiläum mit einem musikalischen Rückblick auf die 20jährige Vergangenheit. Das Konzert in der vollbesetzten evangelischen Kirche begeisterte die Zuhörer.

Ernst Inauen
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Die über 20 Sängerinnen und Sänger des Gospelchors während des Jubiläumskonzertes. (Bild: Ernst Inauen)

Die über 20 Sängerinnen und Sänger des Gospelchors während des Jubiläumskonzertes. (Bild: Ernst Inauen)

NIEDERUZWIL. Noch bevor in den nächsten Wochen die Musikgesellschaften und Chöre mit Advents- und Weihnachtskonzerten ihr Publikum auf die Festtage einstimmen werden, gelang dem Gospelchor Niederuzwil mit seinem Jubiläumskonzert ein grosser Wurf. Die Bänke der evangelischen Kirche waren bis hinauf in die Empore besetzt, als am späten Sonntagnachmittag die Sängerinnen und Sänger von allen Seiten auf die Bühne marschierten. Dass der Jubiläumsabend etwas mit Rückblick zu tun hatte, zeigten die Mitglieder mit lokalen Zeitungen an.

Dirigentin seit 20 Jahren

Die Moderatoren Yvonne Klingler und Marco Baumann kamen denn in ihren Dialogen auf Pressemeldungen zurück, welche von besonderen Anlässen des Chores berichteten. So informierten sie über die Gründung des Gospelchores im Februar 1994 durch Werner Schneebeli. Bereits im August des gleichen Jahres übernahm Iris Gähwiler als Dirigentin den Chor. Was anfänglich mit einfachen Liedern begann, entwickelte sich zu einem breiten, anspruchsvollen Repertoire. Dies zeigten auch die Lieder des Jubiläumsprogramms, das in chronologischer Folge auf die wichtigsten Ereignisse und den Liederschatz einging.

Ein Höhepunkt sei 2003 der Auftritt bei einem Gottesdienst gewesen, der vom Fernsehen DRS übertragen wurde, erzählten die Moderatoren. Ein Jahr später folgte ein weiterer Meilenstein. Bei der 1250-Jahr-Feier der Gemeinde Uzwil beteiligte sich der Gospelchor aktiv. Die Lieder «Come Let us Sing» und «Jesus on the Mainline» bezogen sich auf diesen Auftritt.

Freude am Leben und am Gesang

«Freude am Leben und am Gesang ist unser Motto. Unser Repertoire hat sich immer mehr erweitert, auch in Richtung Pop und Jazz», bekannten die Sprecher des Chores. So folgten in einem nächsten Liederblock «Yes we can», «Cry Out», «Abba Father» und «Wade in the Water». Dabei kamen verschiedene Sängerinnen und Sänger zu Soloeinsätzen. Obwohl der Chor personell nicht zu den grössten gehört, ergibt sich durch die schönen Stimmen der Mitglieder ein ausgeglichener, voller Klang. Pianist Hanspeter Nadler und Keyboarder Pascal Spycher begleiteten den Chor. Bei einzelnen Stücken kamen weitere Instrumente wie Querflöte oder Percussion zum Einsatz.

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