Flawils Schokoladenseite: Seit zwei Jahren kann man im Chocolarium das Glück selber giessen

Der Schokoladenhersteller Maestrani zieht nach den ersten zwei Betriebsjahren des Chocolariums in Flawil eine positive Bilanz. Die Besucherzahlen würden die Erwartungen übersteigen.

Joëlle Ehrle
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Eine eigene Schokoladentafel giessen: Nicht nur für Kinder ist dies eines der Höhenpunkte beim Besuch des Chocolariums. (Bild: PD)

Eine eigene Schokoladentafel giessen: Nicht nur für Kinder ist dies eines der Höhenpunkte beim Besuch des Chocolariums. (Bild: PD)

Seit der Eröffnung am 1. April 2017 verzeichnete das Chocolarium bereits über 280000 Besucherinnen und Besucher. Ein
Ergebnis, das sämtliche Erwartungen übertroffen habe, schreibt das Unternehmen in einer Mitteilung. «Besonders für Familien ist das Chocolarium ein beliebtes Freizeiterlebnis», sagt Caroline Dulex, Pressesprecherin der Maestrani Schweizer Schokoladen AG.

Nicht nur mit den Augen schauen

Der in Luzern gegründete Schokoladenproduzent hat das Chocolarium seit der Eröffnung vor zwei Jahren bereits weiterentwickelt. So wurde bereits ein neuer Raum eingerichtet, in dem Besucher ihr Glück virtuell mit der ganzen Welt teilen können. Im Raum befinden sich mehrere Kameras und Besucher können sich selbst in Szene setzen und lustige Fotos und Videos machen. «Unsere Besucher schätzen das interaktive Erlebnis und die Nähe zur Schokoladenproduktion», so Dulex. Dabei befinden sich auch auf dem Fabrikrundgang zahlreiche Gelegenheiten zum Naschen. Auch geschätzt werde, laut Dulex, das breite und attraktive Angebot an Events und Kursen. So hätten an den Degustationskursen überraschende Schokolade-Kombinationen schon so manchen Feinschmecker in Erstaunen versetzt.

Wer hätte gedacht, dass Schoggi und Bier zusammenpassen? «Ob in Kombination mit Käse, Gin, Whisky oder Bier – für jeden experimentierfreudigen Schoggiliebhaber ist etwas dabei», sagt Caroline Dulex.

Ungewöhnliche Kreationen

Auch die klassischen Schokoladengiesskurse sind gemäss der Pressesprecherin nach wie vor sehr gefragt, denn: «Schokolade passt zu jedem Anlass.» Auch am Schoggi-Food-Festival kommen exotische Geschmackserlebnisse nicht zu kurz: Dort werden im Chocolarium ungewöhnliche Kreationen rund um die Vielfalt und Kreativität vom flüssigen Glück.

Über 20 verschiedene Stände bieten Köstlichkeiten von schokoladig-salzig bis schokoladig-süss an. Dieser Event sei im letzten Jahr so gut besucht gewesen, dass das Festival am 26. Mai 2019 erneut stattfinden solle, sagt Caroline Dulex.

Von einer Generation zur nächsten

Seit über 160 Jahren hat sich die Maestrani Schweizer Schokoladen AG der Herstellung von Schokolade verpflichtet. In Flawil werden Maestrani, Minor und Munz sowie private Labels und Werbeschokolade produziert. 1852 von Ludovico Aquilino Maestrani gegründet, wurde das Unternehmen 1859 nach St. Gallen verlegt. Heute ist das Unternehmen im Besitz von drei Familien, die zwar nicht mit dem Gründer verwandt sind, seine Tradition aber weiterführen. Deshalb werden die Rezepte von Generation zu Generation weitergegeben und sind ein gut gehütetes Geheimnis.

FLAWIL: Besucherzahlen, die munden

Vor einem Jahr eröffnete Maestrani’s Chocolarium. Bereits jetzt wird von einer Erfolgsgeschichte gesprochen: 155000 Besucher pilgerten in die Erlebniswelt. Für die Zukunft sind hohe Ziele gesetzt.