GLP fordert Steuerfusssenkung von zehn Prozent

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Armeetruppen vor dem Baronenhaus in der Wiler Altstadt. (Bild: PD)

Armeetruppen vor dem Baronenhaus in der Wiler Altstadt. (Bild: PD)

Wil Im Gegensatz zur Stadt Wil haben 40 Prozent aller St. Galler Gemeinden bereits dieses Jahr ihre Steuersätze zum Teil massiv reduziert. Nach dem satten Rechnungsüberschuss der Stadt Wil von 7,3 Millionen Franken, was über 13 Steuerfussprozenten entspricht, können sich Stadtrat und Parlament einer bereits für das Jahr 2017 geforderten Steuerfussreduktion nicht mehr verwei-gern. Zumal das Gemeindegesetz verlangt: «Der Steuerfuss wird so angesetzt, dass der Voranschlag der laufenden Rechnung ausgeglichen ist.» Dies schreibt die GLP in einer Medienmitteilung.

Nach Ablehnung der Unternehmenssteuerreform III durch das Stimmvolk seien die im Finanz- und Investitionsplan prognostizierten Unternehmenssteuerausfälle von drei Millionen Franken pro Jahr ab 2019 gegenstandslos. Zusätzlich sei für das Jahr 2017 neu mit Beiträgen von rund 2,4 Millionen Franken aus dem soziodemografischen Sonderlastenausgleich zu rechnen. Angesichts des Haushaltsüberschusses, der künftigen Mehreinnahmen und der Tatsache, dass in der näheren Zukunft keine neue Unternehmenssteuerreform in Kraft treten wird, erwarten die Grünliberalen «ab 2018 eine Steuerfussreduktion von mindestens 10 Prozent.» (red)