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Globi zieht es nach Oberbüren

Der Globi Kinderkrippenverein eröffnet am 13. August an der Sandackerstrasse einen neuen Standort. Vorstandsmitglied Andreas Bühler will sich den grossen Zielen langsam nähern.
Annina Quast
Das Mehrfamilienhaus, in dem die Kinderkrippe untergebracht wird, verfügt bereits über einen Aussenspielplatz. (Bild: PD)

Das Mehrfamilienhaus, in dem die Kinderkrippe untergebracht wird, verfügt bereits über einen Aussenspielplatz. (Bild: PD)

Bisher wurden Kleinkinder und Säuglinge aus der Region Oberbüren nach Uzwil in die Kinderkrippe oder zu Tagesmüttern gebracht. Mit der neuen Globi Kinderkrippe an der Sandackerstrasse wird das Angebot der Kinderbetreuung nun vielfältiger. Mit 18 Plätzen, davon vier Säuglingsplätzen, eröffnet die Kinderkrippe am 13. August ihre Türen.

Derzeit sind die Umbauten, Planungen und Konzepterstellungen im vollen Gange. Der private Verein Globi eröffnet somit die fünfte Kinderkrippe in der Region St. Gallen. Nebst drei Standorten in der Stadt St. Gallen gibt es auch eine Krippe in Gossau. Die Krippenleitung in Oberbüren wird von der jetzigen Leiterin aus Gossau, Barbara Graf, übernommen.

Kindergarten ist umgezogen

Die Räume der neuen Kinderkrippe wurden bereits vorher durch heitere Kinderseelen belebt: Der Kindergarten Oberbüren ist nun jedoch ins Primarschulhaus umgezogen. Die Gemeinde trat darauf mit dem Verein Globi in Kontakt und im gemeinsamen Austausch entstand die Idee einer neuen Kindertagesstätte, die die Region rund um Oberbüren unterstützen soll. «Bisher gab es auf zirka 28000 Einwohner nur 30 bis 40 Krippenplätze plus Tagesmütter. Der Bedarf ist also sicherlich vorhanden», sagt Andreas Bühler, Vorstandsmitglied von Globi.

«Auch wenn die Räume bereits vorher für Kinderbetreuungszwecke genutzt wurden, müssen noch viele Erneuerungen gemacht werden. Kleinere Kinder brauchen zum Beispiel Schlafräume, des Weiteren müssen die gesamten Oberflächen überarbeitet werden» , sagt Bühler. Doch nicht alles muss von Grund auf neu entwickelt werden: Die Geschäftsstruktur ist bereits klar, da alle Globi Kinderkrippen auf dem gleichen Fundament aufbauen. Zum Beispiel gibt es eine zentrale Kochstelle, an die auch der neue Standort angehängt werden kann. Nebst der Kleinkindbetreuung stellt die Kita auch ein Angebot für Schulkinder bis zur sechsten Klasse zur Verfügung. Das Ziel ist, diese beiden Bereiche nebeneinander laufen zu lassen, so dass es einen Krippenbetrieb sowie eine Schülerbetreuung mit Mittagstisch gibt.

«Es braucht Zeit und Geduld, bis alles so läuft, wie man es sich vorstellt. Die langfristigen Ziele können erst nach einem gewissen Bekanntheitsgrad der Kita in Angriff genommen werden», meint Bühler. Obwohl bereits einige Anmeldungen eingegangen sind, spricht Bühler noch von vorhandener Kapazität. Oberbüren sowie die Nachbargemeinde Niederhelfenschwil stellen je drei subventionierte Plätze zur Verfügung. Auch hier will man je nach Nachfrage und Möglichkeit ausbauen.

Standortvorteile und keinen Lärm

Als Vorteil der neuen Kinderkrippe in Oberbüren sieht Andreas Bühler nebst dem allgemeinen Bedarf an Betreuungsplätzen auch den Standort. Die Krippe ist in guter Verkehrsanbindung zwischen Wil und St. Gallen gelegen. Trotzdem hat man in den Räumlichkeiten und im Garten nicht mit Verkehrslärm zu kämpfen. Weiter befindet sich der neue Standort in einem sehr kinderfreundlichen Quartier, deshalb wurden auch keinerlei Einsprachen eingereicht.

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