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Gleiche Situation wie beim «Freiziithus»

«Kulturhaus» ist gescheitert Ausgabe vom 3. März 2016

Das alte Feuerwehrdepot ist eine Chance für Flawil. Es ist die gleiche Situation wie 1982 mit dem alten Schulhaus Feld. Das «Freiziithus» steht glücklicherweise noch heute. Heute wie damals waren planerische und materielle Gründe wichtig. Heute schreibt der Gemeinderat, dass ein Kulturhaus sehr viel Geld verschlinge. Keine Silbe darüber, wie kostenbeladen die Renatuierung des Gewässers im Zentrum wird. Der Dorfbach in Gossau wird teilweise nicht offen gelegt, weil Betrieben die Existenzgrundlage entzogen würde. Ähnlich sieht es in Flawil aus und es ist stossend, grosse Lasten auf die Grundeigentümer zu verlegen. Die Perimeterkosten sind für Gewerbetreibende problematisch. Viel Geld wird in umstrittene Pflästerungen investiert – eine meist unnötige Strassenraumkultur. Dem Stimmbürger werden notwendige langfristige Investitionen nach Massgabe der ordentlichen Abschreibungen in der Jahresrechnung plausibel gemacht. Ein Kulturhaus dagegen im Zentrum von Flawil ist ein Mehrwert. Die vergleichbare Erfolgsgeschichte ist die Lokremise in St. Gallen. Vereine haben z.B. mehr erschwingliche Möglichkeiten, zentrumsnah zu wirken. Das Abstimmungsresultat im Kantonsrat über das Klanghaus im Toggenburg gewichtet den kulturellen Stellenwert. Das gilt besonders für Kleinkunst im Zentrum. Ich wünsche mir von der politischen Führung etwas mehr Entgegenkommen für die IG Kulturhaus und keine Abstrafung der Kultur.

Franz Wismer, Weideggstrasse 16, 9230 Flawil

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