Gewinnende Musikstunde zum Advent

Die Musikgesellschaft Niederbüren bot den Gästen in der Pfarrkirche zusammen mit der Jugendmusik und den Schülern der sechsten Primarklasse ein attraktives, abwechslungsreiches Konzert. Bis auf den letzten Platz besetzt war die Michaelskirche am Sonntagabend.

Vroni Krucker
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Dirigent Andreas Signer und Musikantinnen und Musikanten freuten sich über den gelungenen Abend. (Bild: vk.)

Dirigent Andreas Signer und Musikantinnen und Musikanten freuten sich über den gelungenen Abend. (Bild: vk.)

NIEDERBÜREN. Der neue Vereinspräsident Markus Düring freute sich über den Grossaufmarsch zum Adventskonzert und dankte auch für die wertvolle Unterstützung während des ganzen Jahres. Sein Dank ging an alle, die in irgendeiner Form zum Konzertabend beigetragen haben, speziell an die hilfsbereite Mesmerin Rosa Heuberger.

Jugend in guter Form

Mit «Leuchtfeuer» und «great movie adventure» eröffnete die Jugendmusik unter der Leitung von Pius Zeller die Konzertstunde und zeigte sich in guter Form. Er versteht es immer wieder, die Jungen zu fördern, zu fordern und zu begeistern. Details zu den Kompositionen kamen von Fabienne Zeller und Patrizia Städler. Einen Leckerbissen boten die Sechstklässler mit den Liedern «Friede» und «we are the world», am Klavier begleitet von ihrem Lehrer Michael Muscetta. Besonders anspruchsvoll und schwierig waren die Gospels «Rock my soul» und «O happy day» zusammen mit der Jugendmusik – ausgezeichnet waren sie aufeinander abgestimmt. Frisch, aufmerksam und mit sichtlichem Spass boten die Jugendlichen die Songs. Zum Schluss gab es ein Medley mit bekannten Weihnachtsliedern wie «Kling, Glöcklein, klingelingeling» oder «Fröhliche Weihnacht überall».

Vielfalt der Harmoniebesetzung

Franziska Werz führte durch das Konzert der Musikgesellschaft. Dirigent Andreas Signer hatte ein interessantes Programm zusammengestellt. Am Anfang stand «A salute from Lucerne», die offizielle Fanfare am Eidgenössischen Musikfest in der Leuchtenstadt im Herzen der Schweiz. Zwischen den fulminanten Auftakt- und Schlussmelodien lag ein beschaulicher Mittelteil. Ruhige und schnelle Takte, Tempiwechsel und Soli sowie gehörfällige Melodien der Holzblasinstrumente prägten dieses Stück und zeigte die vielfältigen Möglichkeiten der Harmoniebesetzung. Mit «over the rainbow» spielte das Korps eine Komposition, die vor allem durch den Hawaiianer Israel Kamakawiwoole Weltruhm erlangt hat.

Heimatliche Klänge

Sicher ist es vielen älteren Leuten warm ums Herz geworden beim Lied «Luegid vo Berg und Tal», das früher in fast jede Schulklasse gehörte. Wunderschön interpretierte Peter Zeller diese Melodie auf dem Euphonium und brachte heimelige Stimmung in den Kirchenraum. Das wollte das Publikum nochmals hören. «Es ist wertvoll, dass sich in Vereinen immer wieder Leute engagieren und keine Mühe scheuen, um etwas Besonderes zu bieten», meinte Franziska Werz und dankte allen Kolleginnen und Kollegen für ihr Engagement zum Wohle der MG Niederbüren. Der Trompeter Reto Städler hat der «forrest gump suite» mit seinem Spiel auf dem E-Piano einen speziellen Anstrich gegeben.

Winterwunderland

Was während eines Jahrs so «läuft», sprach die Moderatorin aus: Freud und Leid, Spass und Ernst, Verlieben und Entlieben, Hoffnung und Enttäuschung, Glück und Unglück, Verständnis und Gleichgültigkeit, Streit und Friede und vieles mehr – wohl jeder Anwesende hatte ähnliche Erlebnisse. Sie dankte im Namen der ganzen Musik dem Dirigenten für sein Engagement und sein Fingerspitzengefühl im Umgang mit den Musikantinnen und Musikanten.

«Winter wonderland» von Rieks van de velde bildete den offiziellen Schluss – und hätte passender nicht sein können. Vor dem Gotteshaus lag schliesslich eine märchenhafte Schneelandschaft. Als Zugabe spielte die MG die wunderschöne «Morgenstimmung» aus der Peer-Gynt-Suite von Edvard Grieg. Die in Film, Werbung und Fernsehen oft verwendete Melodie machte sie zum eigentlichen Klassiker.

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