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Gesundheit für Bilanz und Kunden

Ein erfolgreicher Jahresabschluss, Showdarbietungen, Speis und Trank sowie von Herzlichkeit geprägte Begegnungen zwischen Bankern und Gästen haben die Generalversammlung der Raiffeisenbank Regio Uzwil geprägt.
Kathrin Meier-Gross
Dem Motto « Gesundheit» entsprechend, erhielten Christof Oswald (links), Regula Elsener und Aldo Kopp einen Bademantel. (Bild: Kathrin Meier-Gross)

Dem Motto « Gesundheit» entsprechend, erhielten Christof Oswald (links), Regula Elsener und Aldo Kopp einen Bademantel. (Bild: Kathrin Meier-Gross)

Sie ist beliebt, die Nacht der Raiffeisenbank Regio Uzwil. Gegen 2000 Mitglieder hatten sich für die GV angemeldet, die diesmal aus dem Uzwiler Gemeindesaal an die vier weiteren Durchführungsorte übertragen wurde. Durch den Abend führte die Thurgauer Journalistin Regula Elsener. Die Wirren um die Raiffeisen Schweiz hätten keinen negativen Einfluss auf das Ergebnis der Raiffeisenbank Regio Uzwil gehabt, freute sich Verwaltungsratspräsident Christof Oswald. Die Genossenschaftsmitglieder genehmigten denn auch alle Anträge grossmehrheitlich.

Milliardengrenze geknackt

Im Geschäftsjahr 2018 hat die Bank eine Bilanzsumme von 1023,9 Millionen Franken erreicht und somit in der 109-jährigen Geschichte des Geldinstitutes erstmals die Milliardengrenze überschritten. Wegen der im vergangenen Jahr durchgeführten Mehrfachzeichnung konnte das Genossenschaftskapital auf 13,3 Millionen Franken erhöht werden. Zustande gekommen ist dieses Ergebnis dank mehr als 1300 Mitgliedern, die ihr Genossenschaftskapital auf bis zu 10000 Franken aufgestockt haben. Wegen der Gewinnsteigerung wurden die Reserven um 6,8 Millionen auf insgesamt 89,7 Millionen Franken erhöht. Die Gesamtkapitalquote (Eigenmittel) liegt bei 23,7 Prozent. Gefordert werden vom Regulator zukünftig knapp 18 Prozent. Der Geschäftserfolg liegt mit 4,8 Millionen Franken im Rahmen des Vorjahres. Die RB Regio Uzwil hat rund 60 Vereine und verschiedenste Veranstaltungen unterstützt und bezahlt an den vier Standortgemeinden fast 900000 Franken Steuern. Um für die Herausforderungen der Digitalisierung gewappnet zu sein, wurden erstmals 200000 Franken in einen Fonds für Innovationen eingelegt. Der ausgewiesene Reingewinn reduziert sich damit auf gut 1,5 Millionen Franken.

Veränderte Bedürfnisse bei den Kunden

Als interessante Herausforderung bezeichnete Oswald das Raiffeisen-Projekt «Reform 21». Dabei gehe es darum, Massnahmen für die zukünftigen Kundenbedürfnisse zu entwickeln. «Es muss zwingend auf die zunehmende Digitalisierung und die veränderte Mobilität reagiert werden. Dafür wird bei uns eigens ein Innovationsfonds geäufnet.» Aldo Kopp, Vorsitzender der Bankleitung, wies darauf hin, dass sich die Mitarbeitenden stetig weiterbildeten. Eine fruchtbare Zusammenarbeit gebe es mit RaiLAB. In diesem Innovationszentrum würden technische Neuerungen entwickelt, wie dessen Leiter, Stefan Jeker, berichtete. Unter anderem «Raiffi», der kleine Roboter, der an der Generalversammlung vor einem Jahr vorgestellt wurde.

Neue Perspektiven mit KV 4.0

Ein wichtiges Anliegen sind Aldo Kopp die Auszubildenden. Jennifer Gantenbein, KV-Stiftin im ersten Lehrjahr, berichtete von ihren ersten Eindrücken in einer Englischklasse, die vorwiegend mit dem Laptop arbeitet. Künftige Kaufleute erhalten die Möglichkeit, das sogenannte KV4.0 zu absolvieren. Darin enthalten sind ein Englandaufenthalt und ein Seitenwechsel in einen bankfremden Betrieb.

Jahr unter das Motto «Gesundheit» gestellt

Englisch ist auch der neue Slogan: «my bank». Das Motto, das sich die Raiffeisen Regio Uzwil für dieses Jahr gegeben hat, lautet «Gesundheit». Und dazu trägt jeweils auch der Unterhaltungsteil der GV bei. Im Uzwiler Gemeindesaal freuten sich die Gäste über Sänger Malcolm Green, die Poledancerin Sarafina, die «Handundstand»-Akrobaten sowie die «Vocabular A Cappella»-Männer. Und natürlich über das legendäre Dessertbuffet.

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