Gesundes Arbeitsklima

Bei der Firma Elkuch Eisenring in Jonschwil sind nicht nur Zahlen wichtig, sondern auch das Wohlbefinden der Mitarbeitenden. Dieses Engagement wurde jetzt mit einem Preis ausgezeichnet.

Urs Bänziger
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An der Synergy in Bern, dem Anlass von KMU Schweiz, nahmen CEO Christian Stahel, Madeleine Ammann, Leiterin Personaldienste, und Ralph Bachmann, Leiter Arbeitssicherheit der Elkuch Eisenring AG, den mit 10 000 Franken dotierten Preis entgegen. (Bild: PD)

An der Synergy in Bern, dem Anlass von KMU Schweiz, nahmen CEO Christian Stahel, Madeleine Ammann, Leiterin Personaldienste, und Ralph Bachmann, Leiter Arbeitssicherheit der Elkuch Eisenring AG, den mit 10 000 Franken dotierten Preis entgegen. (Bild: PD)

Die Elkuch Eisenring AG ist mit 120 Mitarbeitenden einer der Marktführer im Bereich Blechverarbeitung. Das Unternehmen entwickelt, produziert und montiert seine Produkte für einen breiten Kundenkreis im inländischen Bau- und Industriesegment. «Um für unsere anspruchsvollen Kunden individuell produzieren zu können, brauchen wir überdurchschnittlich gute Mitarbeitende», sagt CEO Christian Stahel. Aufgrund steigender Kurzabsenzen beschloss das Unternehmen vor zehn Jahren, in die betriebliche Gesundheitsförderung zu investieren.

Damals seien die unpopulären Karenztage abgeschafft worden, was zu einem überdurchschnittlichen Anstieg von Krankschreibungen geführt habe. «Den Entschluss, etwas dagegen zu unternehmen, fällten wir aus freien Stücken und suchten dabei das Gespräch mit unseren Mitarbeitenden», sagt Stahel.

Arbeitsbedingungen verbessert

Um die Arbeitsbedingungen zu verbessern, wurden die Arbeitsplätze mehr auf die Bedürfnisse der Mitarbeitenden ausgerichtet. Zudem wurde damit begonnen, Gesundheitsaktionen im Bereich Ernährung und Sport für alle Angestellten durchzuführen. «Für uns Mitarbeitende waren nicht die eigentlichen Massnahmen, sondern der Weg zur Realisierung das Wichtigste», sagt Ralph Bachmann, bei der Firma für die Arbeitssicherheit zuständig. Das Engagement in der Gesundheitsförderung der Mitarbeitenden habe schon nach relativ kurzer Zeit Erfolg gezeigt, sagt Christian Stahel. «Die Absenzen gingen deutlich zurück.» Systematische Gespräche nach Absenzen sind Teil des Massnahmenpakets.

Ergänzt wurden die firmeninternen Massnahmen durch die Zusammenarbeit mit der SIZ Care AG in Zürich. «Die Partnerschaft mit dieser im Gesundheitsmanagement spezialisierte Firma hat mit dazu beigetragen, dass wir jetzt mit dem Gesundheitsförderungspreis ausgezeichnet worden sind», sagt Stahel. So seien beispielsweise bei zwei Mitarbeitenden Burn-out-Symptome früh erkannt und behandelt worden.

Regelmässig führt das Jonschwiler Unternehmen Sporttage durch und verteilt an die Mitarbeitenden gratis Früchte und Obst. Auch vom mit 10 000 Franken dotierten Gesundheitsförderungspreis werden die Mitarbeitenden profitieren. «Die Geschäftsleitung hat beschlossen, diesen Betrag zu verdoppeln und ein Mitarbeiterfest durchzuführen, zu welchem auch die Partnerinnen und Partner eingeladen sind», sagt der CEO.

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