Gestürzt und trotzdem Dritte

Die Niederuzwilerin Angela Haldimann-Riedo beteiligte sich in Gstaad am Glacier 3000 Run. In einer «ansprechenden» Zeit wurde sie Dritte.

Urs Nobel
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Auf dem Gletscher gab es für Angela Haldimann kalte Füsse. (Bild: pd)

Auf dem Gletscher gab es für Angela Haldimann kalte Füsse. (Bild: pd)

BERGLAUF. Nach der Berglauf-WM Anfang Juli schraubte Angela Haldimann die Trainingsintensität etwas zurück und beteiligte sich deshalb am Glacier 3000 Run ohne allzu grosse Ambitionen. Sie absolvierte den «Run of the Alps», der von Gstaad aus 26 Kilometer lang war und nach rund 2000 absolvierten Höhenmetern auf dem Glacier (2950 m ü. M.) endete, in einer Zeit von 2.55.53 auf dem dritten Rang. Schneller als die Niederuzwilerin vom Verein Vigor Ligornetto war nur die amtierende Berglauf-Weltmeisterin Martina Strähl und Haldimanns Nationalmannschaftskollegin Daniela Gassmann.

Bei Kilometer 20 erlebte Angela Haldimann einen Schreckensmoment. Sie stürzte und schlug dabei ihr Knie auf. Besagte Szene brachte die Läuferin aus dem Rhythmus und sie spürte die Schmerzen noch bis ins Ziel. Erschwerend für alle Teilnehmer war auch die brutale Hitze. «Ich habe wohl noch nie während eines Laufs so viel trinken müssen», sagt Angela Haldimann. Dem Genusseffekt des Laufes tat dies trotzdem keinen Abbruch. «Die Strecke präsentierte sich in ausgezeichnetem Zustand, und das Saanenland sowie der Gletscher zeigten sich bei strahlend blauem Himmel von ihrer besten Seite.»