Gestatten: König Jean, der zweite

Beim zweiten Dreikönigstreffen der Stadt Wil traf sich die Bevölkerung in der Kunsthalle bei Punsch und Kuchen. Wiler König für einen Abend war Jean Brunner. Stadtpräsidentin Susanne Hartmann plädierte für Offenheit.

Philipp Haag
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Stadtpräsidentin Susanne Hartmann im Gespräch mit dem gekrönten Jean Brunner. (Bilder: Philipp Haag)

Stadtpräsidentin Susanne Hartmann im Gespräch mit dem gekrönten Jean Brunner. (Bilder: Philipp Haag)

WIL. Schnell fand das eingebackene Plastikfigürchen sein Pendant aus Fleisch und Blut. Kaum waren beim Dreikönigstreffen der Stadt Wil in der Kunsthalle die ersten Kuchenstücke verschlungen, meldete sich auch schon Jean Brunner bei Stadtpräsidentin Susanne Hartmann. Er hatte das Glück, bei Punsch und Glühwein das richtige Stück des Dreikönigskuchens ausgewählt zu haben. Der Wiler erhielt von der Stadtpräsidentin die Krone aufs Haupt gesetzt und einen Gutschein für den IGP Sportpark Bergholz ausgehändigt. «Schön, für einen Abend der König der Äbtestadt zu sein», meinte Brunner mit einem Schmunzeln.

Die zweite Krönung

Mit Brunner hielt der zweite Royal für ein paar Stunden Einzug in Wil. Bereits im vergangenen Jahr war ein Wiler Einwohner gekrönt worden. Nach der gelungenen Premiere und der erfolgreichen Durchführung in diesem Jahr soll das Dreikönigstreffen – am 6. Januar um sechs Uhr in der Kunsthalle – institutionalisiert werden und den traditionellen Neujahrsapéro vom 1. Januar endgültig ablösen.

Auf das neue Jahr anstossen

Der Stadtrat möchte der Bevölkerung die Gelegenheit bieten, in einem ungezwungenen Rahmen, sich zu treffen und auf das neue Jahr anzustossen und Gespräche zu führen. Am Dienstagabend nutzten gegen 70 Personen die Gelegenheit, unter ihnen auch Stadträte und Parlamentarier. Sie lauschten den volkstümlichen Klängen des Duos Sayonara, bestehend aus Emil Kriemler und Walter Koller, und hörten Susanne Hartmann zu, wie sie sich einen breiten, einen offenen Horizont wünschte. Ihr ging es nicht um gute Vorsätze, die kaum gefasst, schon wieder gebrochen werden. Susanne Hartmann sprach sich für eine Offenheit aus, «um mit offenen Augen für Gelegenheiten durch das Jahr zu gehen und etwas anzupacken – spontan genug, um eine Idee zu erkennen, weitsichtig genug, um aus der Idee einen Plan zu entwickeln und hartnäckig genug, um den Plan schliesslich auch Realität werden zu lassen.

Legende (Bild:)

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Nachdem sich die Besucherinnen und Besucher am Buffett mit einem Stück des Dreikönigskuchens und Glühwein eingedeckt hatten, unterhielten sie sich in kleinen Gruppen.

Nachdem sich die Besucherinnen und Besucher am Buffett mit einem Stück des Dreikönigskuchens und Glühwein eingedeckt hatten, unterhielten sie sich in kleinen Gruppen.